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Hinweis:
Die Infos beruhen auf unseren Erfahrungen ab 2003. Sie wurden nicht fortgeschrieben und können deshalb nur als Anhaltspunkte angesehen werden.
Wir übernehmen deshalb keinerlei Verantwortung oder Haftung, falls die Sachverhalte nicht mehr stimmen.
Norbert Fuchs, 07.10.2006
Praktische Informationen von A - Z
Benzin [ Gas ]
Die Benzinpreise (Gas) steigen in den USA ununterbrochen. Tankstellen gibt es mehr als genug, allerdings nicht in den Gebieten der Nationalparks im Süden Utahs. Die Preise können in einem Ort unterschiedlich hoch sein. Wir füllen deshalb in dicht besiedelten Gebieten den Tank nie voll. Es gibt immer eine Tankstelle, die günstiger ist und man kann dann voll tanken.
In den Touristengebieten der Nationalparks, in ländlichen Gebieten weit ab von Orten mit Zentralfunktion werden z.T. exorbitante Preise verlangt. In Wisconsin, am Lake Superior, hat man z.B. 23 Cent per Gallone mehr verlangt als in Stillwater, am St. Croix River.
Achtung!
Es gibt Gebiete, in denen es auf 50 oder mehr Meilen keinen Service gibt, d. h. insbesondere keine Tankstelle. Wenn eine entsprechende Warntafel am Straßenrand steht, sollte man die Tankfüllung mit dem Reiseziel und der Straßenkarte abgleichen und den Hinweis sehr ernst nehmen.
Egal wie hoch die Preise sind, sollte man bei Fahrten in abgelegene Gebiete (ein Ort auf der Straßenkarte bedeutet noch lange keine Tankstelle) immer den Tank auffüllen.
Man tankt in den USA mit Kreditkarte. VISA ist überall gängig. Es gibt aber auch Tankautomaten die keine Visakarte annehmen. In diesen Fällen muss man die Karte an der Kasse hinterlegen. Dies ist besser, als einen Betrag zu nennen, für die die Säule freigeschaltet wird. Am Ende wird problemlos abgerechnet. Missbrauch der Karte ist hier nicht angesprochen.
Hier hilft ggf. die heimische Bankkarte, wenn sie das "Maestro" Zeichen hat. Wir haben es erfolgreich ausprobiert. Es sollte aber auf den Notfall beschränkt bleiben, da in D je Vorgang eine ordentliche Gebühr (ca. Euro 2.40) belastet wird.
Viele Tanksäulen schalten nach einem bestimmten erreichten Betrag ab. Meist bei $ 40 oder $ 50. Ist der Tank dann noch nicht voll, muss man die Prozedur einfach nochmals ablaufen lassen. Es kann aber dann vorkommen, dass die Pumpe sofort wieder abschaltet, weil der Tank voll ist und man nur für 23 Cent nachgefüllt hat. Das ist dann aber Schicksal. VISA rechnet die 23 Cent problemlos ab und streicht auch die übliche Gebühr ein.
Einkaufen
Einer der billigsten Anbieter ist Wal Mart. Egal wie man zu dieser Firma steht. Wer aus grundsätzlichen Fragen diese Firma ablehnt, findet massenweise Ersatz, muss allerdings in manchen Staaten erheblich mehr bezahlen.
Wal Mart gibt es in ganz USA. Es gibt Wal Mart und Super Wal Mart. Letzterer hat ein breit gefächertes Lebensmittelsortiment, Kfz-Werkstatt, Apotheke, Brillenladen etc. Super Wal Mart gibt es in ganz Californien nicht! Dort wo alte Märkte bestehen, fehlt auch der Supermarkt.
Californien hat die höchsten Lebenshaltungskosten. Oft kommen einem die Tränen, wenn man die Obst-, Gemüse- und Brotpreise sieht.
Die Mietwagenverleiher verteilen oft "Member Cards". Mit diesen Karten erhält man die jeweils aktuellen Tagesangebote zu Niedrigpreisen. Hat man keine Karte, kann man beim Customer-Service des jeweiligen Ladens eine ordern, die sofort ausgehändigt wird. Bei Safeway und Vons gelten die Safewaykarten.
Einreise nach USA aus D
Deutsche Touristen, die nur drei Monate in den USA bleiben wollen, reisen in der Regel ohne Visum ein. Wer sich bis zu sechs Monate in den USA aufhalten möchte, benötigt ein Visum. Die Bestimmungen dazu sind im Internet der amerikanischen Botschaften in D abrufbar.
Wer länger als sechs Monate die USA bereisen will, der muss bis zum genehmigten Aufenthaltstermin die USA verlassen haben.
Wir haben unseren Aufenthalt in den USA auf mehrere Jahre angelegt und fliegen jeweils nach Ablauf unserer Genehmigung zurück nach D.
Unser letzter Aufenthalt in D betrug ca. drei Monate. Bei der zweiten Einreise verweigerte uns die Beamtin der Immigrationsbehörde die Einreise mit der Begründung, dass wir uns in den USA nicht länger als in D aufhalten könnten.
Bei dieser Sachlage musste der Vorgesetzte bemüht werden, der die Entscheidung der Beamtin aufhob. Nach seinen Ausführungen gibt es keine Einschränkung über die Dauer der Unterbrechung des USA Aufenthaltes. Man kann somit innerhalb kürzester Frist in die USA zurückkommen.
Achtung: Die letzte Entscheidung trifft immer ein Beamter der Immigrationsbehörde!
Flugticket
Bei unserer ersten Reise in die USA haben wir uns ein Rückflugticket gekauft. Je länger der Aufenthalt in den USA, desto teurer das Ticket.
Bei der zweiten Reise haben wir nur ein One-Way-Ticket gekauft, d.h. nur einen Flug nach San Francisco. Damit haben wir jede Option für den Abflugort für den Rückflug nach D offen. Damit war das Ticket günstiger im Preis.
Für den Flug nach D und den Rückflug in die USA müssen wir uns allerdings hier in den USA ein Ticket kaufen. Darüber berichten wir zur gegebenen Zeit.
Auch mit einem One-Way-Ticket ist die Einreise in die USA unproblematisch gewesen.
Achtung: Die letzte Entscheidung trifft immer ein Beamter der Immigrationsbehörde!
Führerschein
Der Führerschein wird oft zur Identifikation verlangt.
Deshalb auf jeden Fall den Scheckkarten Führerschein besorgen. Nicht mit altem großen "Grauen Lappen" reisen. So was kennt man in USA nicht und ruft nur Erstaunen hervor. Zusätzlich "für alle Fälle" den Internationalen Führerschein mitnehmen. Es kann nicht schaden. Wir haben ihn noch nicht gebraucht.
Geld
Bargeld
In Deutschland sollte man sich $ 50 in Scheinen zu 1 Doller besorgen. Das hilft über alle Trinkgeldprobleme am Anfang hinweg.
Danach ist die deutsche Bankkarte mit dem "Maestro" Zeichen an jedem Geldautomaten (ATM = automated teller machine) einsetzbar. Dies hat den Vor- oder Nachteil, dass die Abrechnung zum Tageskurs erfolgt. Wir haben bislang überwiegend Vorteile gehabt. In Deutschland wird zusätzlich eine Gebühr verrechnet.
Geldautomaten gibt es nicht nur bei Banken. Fast in allen Supermärkten steht eine ATM. $ 400 werden problemlos ausgezahlt.
Travellerschecks werden angenommen. Der überhängende Betrag wird ausgezahlt. Man schleppt aber immer einen Bündel Schecks mit herum, da wir Deutschen ja einem besonderen Sicherheitsbedürfnis unterliegen meist noch im Brustbeutel um den Hals.
Mit Maestro- und Visakarte könnte man eigentlich bis auf die ersten $ 50 auf jegliches Bargeld verzichten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen (s. Übernachtung in State Parks).
In Kentucky oder Tennesee haben wir allerdings einmal nicht mit Visakarte tanken können, weil der Opa so neumodigen Kram nicht hatte. Nach 20 Meilen war das Problem aber dann im nächsten größeren Ort ausgestanden.
ID – Card
Jeder US Bürger muss seine Identität ständig nachweisen, egal welches Problem gerade zu lösen ist. Ob es ein Scheck ist, den er zur Bezahlung vorlegt, ob er bei einer Behörde einen Antrag stellt, ob er von der Polizei angehalten wird, oder, oder ….
Jeder besitzt deshalb eine "ID-Card", d.h. eine Identification Card.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Identität nachzuweisen.
Am schnellsten durch die Social Security Card oder die Driver's license, den Führerschein.
Nach den Ereignissen des "11. September" haben wir erfolglos nach einer "ID-Card" gefragt. Ein "Non-Resident", also ein Tourist, muss zur Immigrationsbehörde und dort einen Antrag stellen. Wie er beschieden wird, ist uns nicht bekannt. Wir sind diesen Weg nicht gegangen.
Für Touristen ist die VISA-Bildkarte ein guter Nachweis, der sofort akzeptiert wird. Auch der Scheckkartenführerschein wird anerkannt.
Kreditkarte
Die Kreditkarte ist in USA das gängige Zahlungsmittel. Wer keine Kreditkarte hat, ist nicht solvent und ein armer Mensch, denn er wird von vielen Leistungen ausgeschlossen. Ohne Kreditkarte kein Leihwagen, keine Hotelreservierung, kein Flugticket, keine Veranstaltung auf dem Campground buchen und vieles mehr.
In Nashville haben wir ein Konzert gebucht. Die Busfahrerin wollte nur die Kartennummer wissen, die sie aufschrieb. Die Abrechnung erfolgte wie gewohnt. Wer allerdings Sicherheitsaspekte in den Vordergrund stellt, kann mit diesem System nicht leben, denn in Europa wird immer wieder gepredigt, die Kreditkartennummer niemals öffentlich zu machen und darauf zu achten, dass kein Halunke über die Schulter oder in den an die Decke angebrachten Spiegel schaut.
Es soll keineswegs in Abrede gestellt werden, dass auch in den USA betrogen wird. Betrogen wird meist der, der alle Vorkehrungen dagegen trifft.
Beim Einsatz der Kreditkarte wird meist eine "Identification Card" verlangt. Die "Non-Residents", also z.B. wir Deutschen kramen dann nach unserem Pass oder Führerschein (s.a. Führerschein). Einfacher ist es, in D eine Visakarte mit Bild auf der Rückseite zu bestellen. Das Kassenpersonal ist ganz verzückt, wenn man bittet, die Karte zur Identifikation umzudrehen und erstaunt über die Mitteilung, dass es diesen Nachweis nur in Deutschland gibt. Gleichzeitig ist dies die Möglichkeit zu erfahren, das Mutter, Vater, Großvater oder Vor-, Vor-, Vorfahren aus Deutschland stammen und zu erzählen, warum, weshalb und wieso man in USA ist und das Land wunderbar findet.
Die versch. Lesesysteme sind allerdings gewöhnungsbedürftig. In einer Supermarktkette meist gleich. Aber sonst von Laden zu Laden ein anders System. Aber die Karte ohne Sorge verwenden. Der Kassierer hilft oder macht es sogar selbst.
Motorhome
Kauf eines US Motorhomes
Die Frage, mit welchem Fahrzeug man durch die USA reist, wird in allen Reiseführern mehr oder minder ausführlich behandelt. Grundsätzlich stimmen alle Aussagen in Teilbereichen. Wir haben keine Empfehlung gefunden, die alles Erfordernisse abdeckt. Auch unsere Tipps sind nicht umfassend.
Der Tourist, der nur einige Wochen in USA bleiben will, sollte kein Motorhome kaufen. Auch bei einem Aufenthalt bis zu einem halben Jahr steht die Frage nach der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, es sei denn, man möchte sich einen gewissen Luxus leisten.
Man muss wissen, dass bei jedem Kauf und Verkauf immer die regionale Steuer anfällt (meist um die 7-9 %) und für die Zulassung eine Adresse im jeweiligen Staat notwendig ist.
Es gibt für billiges Geld an allen Hwy Motorhomes zu kaufen. Bei den Händlern stehen sie sich die Reifen platt. Welche Qualität diese Fahrzeuge haben, stellt sich erst heraus, wenn man damit unterwegs ist.
Oft sind wirklich betagte amerikanische Wohnmobile erstaunlich wenig Meilen gelaufen. Vordergründig mag dies zwar gut aussehen, aber bekanntlich altert ein Fahrzeug auch ohne dass es gefahren wird. Mache Leute meinen sogar, dass es schneller altert wenn es steht, als wenn es regelmäßig gefahren wird.
Wir haben von zwei Fällen gehört, bei jeweils ein älteres Mobil zum günstigen Preis gekauft wurde. Bei beiden Fahrzeugen musste jedoch nach kurzer Fahrzeit der Motor getauscht werden. Damit war der vermeintliche Kauf dann doch nicht mehr so günstig.
Generell geht man hier nicht pfleglich mit Motorhomes um. Oft werden sie von mehr als zwei Personen – mit etlichen Kindern - gleichzeitig benutzt. Es ist keine Seltenheit, dass drei Hunde aus einem Motorhome kommen.
Einige weitere Punkte, die beachtet werden müssen:
Der Eigentümer eines US Motorhome ist, im Gegensatz zum Leihwagenfahrer, für sein Fahrzeug selbst verantwortlich, d.h. er muss alle 3.000 Meilen einen Ölwechsel machen lassen, er hat sich um seine Bremsen und die Reifen (alle 3 – 5.000 Meilen werden in USA noch die Räder umgesetzt) zu kümmern, muss alle anfallenden Reparaturen aus eigener Tasche bezahlen, muss Steinschläge in der Windschutzscheibe selbst reparieren lassen (wir hatten bisher zwei Schäden) und mit Undichtigkeiten im Aufbau rechnen. Wenn dann noch ein Tauschmotor fällig wird, schlägt dieser leicht ein 3-5.000 Dollar großes Loch ins Budget! Da in USA die Stundensätze in einer Werkstatt zwischen 80 und 100 Dollar liegen, sind Reparaturen generell nicht billig.
Alle amerikanischen Fahrzeuge - und da gehören Wohnmobile insbesondere dazu - gehen mit dem immer teurer werdenden Benzin (fast alle haben Benzinmotoren!) verschwenderisch um. Besonders bei älteren Fahrzeugen muss man mit einem enorm hohen Treibstoffverbrauch rechnen. Gerade wenn man sehr viel fährt, ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Wenn man es sich leisten kann, sollte man unbedingt Wert auf den modernen Ford V-10 Motor legen, denn dieser ist vergleichsweise sparsam und noch dazu bis 100.000 Meilen wartungsfrei! Leider wird dieser Motor erst seit 1999 in Wohnmobile eingebaut. Wir selbst haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Uns ließ er bisher nicht im Stich und von anderer Seite haben wir dies auch immer wieder bestätigt bekommen.
Ein US Motorhome besteht aus zwei grundsätzlich verschiedenen Teilen: Dem Fahrgestell und dem Aufbau. Für jeden Teil ist nach dem Kauf ein anderer Händler zuständig. Gleiches gilt für die Garantie, die nur für den Erstbesitzer einwandfrei geregelt ist.
Generell muss man wissen, dass es drei versch. Motorhome Klassen gibt. "Class – C" sind die in Deutschland bekannten Alkovenfahrzeuge, die grundsätzlich noch das Original Fahrgestell-Führerhaus haben. "Class-B" sind große Vans und "Class-A" die in Deutschland bekannten Vollintegrierten. Wichtig ist noch die Länge in Ft., denn je länger, desto größer sind die Probleme auf Campgrounds, in State Parks, bei Scenic Drives und bei Werkstätten, andererseits sollte man nicht (wie wir) ein zu kleines Fahrzeug kaufen. Wenn man länger unterwegs ist, braucht man viel mehr Raum als man glaubt. Wir selbst kauften ein 27 Fuß Alkoven und haben uns schon nach einem Jahr auf 32 Fuß mit Slide-Out “vergrößert”.
Für alle Schäden und Reklamationen am Aufbau ist der "Marken-Händler" zuständig. Man sollte deshalb darauf achten, dass der Aufbau von einem Hersteller stammt, der ein großes Vertriebsnetz hat. Damit hat man die Chance, dass man eher seine Probleme gelöst bekommt. Und die kleinen Probleme kommen. Selbsthilfe ist meist ausgeschlossen, zum Beispiel wenn die Heizungselektronik ausfällt und man irgendwo in den Bergen auf 3.000 m auf einem Campground ohne E-Anschluss steht oder die Klimaanlage auf einem Wüstencampground ausfällt.
Für alle Probleme am Fahrgestell sind die entsprechenden Händler zuständig. Der überwiegende Anteil der C-Class Motorhomes ist auf FORD Fahrgestellen aufgebaut. FORD Händler sind oft vertreten, können aber öfter keine Hilfe leisten, weil sie nur PKW reparieren. Ihre Hallen sind für Motorhomes zu klein. Man muss deshalb in der Regel davon ausgehen, dass man sich einen "Truck Repair" suchen muss und die sind wesentlich seltener.
Ein Beispiel aus der Praxis unserer Reise:
Wir kollidieren auf offener Strecke mit einem entgegenkommenden PKW (in USA ist es ein Truck) mit den Spiegeln auf der Fahrerseite. Das Spiegelglas ist zerbrochen. Im nächsten größeren Ort fahren wir zu FORD, da Spiegel zum Fahrgestell gehören. Bei der C-Class aber nicht, da sie speziell auf den Aufbau abgestimmt sind. Der FORD Händler kann nicht helfen, er verweist an den Aufbau Hersteller. Den gibt es in dieser Gegend nicht. Wir fahren zu einem Auto-Teile-Händler. Der hat zig Spiegelglassorten parat, aber keine für unseren Spiegel. Wir kaufen ein kleines Glas und kleben es in den unbeschädigten Rahmen. Wir sehen damit wenigstens etwas. Man sagt uns, wir sollen zu einer Auto Glas Werkstatt gehen. Letztendlich besorgt uns nach Wochen eine solche Werkstatt ein Spiegelglas, als die Windschutzscheibe ausgetauscht wird.
Entscheidet man sich für ein Motorhome der A-Class wachsen die Probleme mit der Größe des Fahrzeuges. Schon ein Ölwechsel kann zum Problem werden.
Jede Tour durch die USA endet mit Bestimmtheit vor Ablauf von sechs Monaten. Zu diesem Zeitpunkt muss der deutsche Tourist mit Visum die USA vorübergehend verlassen. Sein eigenes Motorhome muss dann irgendwie und irgendwo "gestort", also abgestellt werden. Im Grunde kein Problem, da es überall entspr. Plätze gibt. Die Sache kostet aber einige Dollars. Der Leihwagenfahrer muss sich um solche Dinge nicht kümmern.
Zum Schluss noch der Hinweis, dass man ein eigenes Motorhome am Ende der Reise irgendwie wieder loswerden muss. Auch darüber ist viel geschrieben worden. Wir haben dazu noch keine Tipps bereit. Wir wissen aber bereits jetzt, dass ein privater Verkauf ein hoffnungsloses Unterfangen sein dürfte, da überall Fahrzeuge mit dem Schild "FOR SALE" herumstehen und das über Monate, wie wir von Bekannten wissen.
Händler übernehmen evtl. den späteren Verkauf, man sollte dies aber möglichst schon beim Kauf klären. Man sollte sich aber sehr wohl im Klaren sein, dass der Händler am Wohnmobil zwei mal verdienen will, einmal beim ersten und noch einmal beim zweiten Verkauf. Zudem trägt nicht er das Verschleißrisiko, sondern der Käufer. Gebrauchsspuren, viel gefahrene Meilen, der natürliche Verschleiß und nicht zu vergessen der Wertverlust, werden den späteren Verkaufspreis enorm mindern.
Da Gebrauchthändler mit einer Provision von 30 % und oft noch mehr kalkulieren, wird man für sein Mobil in keinem Fall den erhofften Preis bekommen. Ein direkter Ankauf dürfte ausscheiden. Dies bedeutet, dass das Fahrzeug bei einem Händler in Kommission auf unbestimmte Zeit zwischen anderen Gebrauchtfahrzeugen steht und auf einen Käufer wartet. Einfluss auf den Verkaufserlös und den Zeitpunkt hat man keinesfalls. Dazu kommt noch, dass der Händler natürlicherweise zuerst seine eigenen Mobile verkauft, bevor er das auf Kommission stehende Mobil verkauft. Oft fallen zudem auch noch Stellplatzkosten von 30 bis 60 Dollar pro Monat an.
Hinweis:
Wir haben unseren SUNSEEKER in Californien bei der deutschen Familie Graner gekauft. Graners betreiben dort eine Wohnmobilvermietung und verkaufen ihre Vermietfahrzeuge meist im Herbst entweder halbjährig oder noch innerhalb der Garantiezeit immer deutlich (ca. 5.000 Dollar) unter dem aktuellen Marktwert. Bei der Zulassungsfrage und der notwendigen Wohnmobilversicherung hat Herr Graner auch Lösungen parat.
Wir sind mit dem Service dieser Familie bestens zufrieden.
Begonnen hat es mit dem Hinweis von Freunden. Herr Graner gibt über Internet und Telefon schnell und umfassend Auskunft über seine Leistungen und Preise. Über Internet kann man sich über die zu verkaufenden Fahrzeuge auch beim Hersteller informieren.
Der geforderte Preis für ein Fahrzeug aus seiner Mietflotte liegt erheblich unter dem Händlerpreis. Dies liegt sicher auch daran, dass Graners ihre Mobile nicht bei einem Händler kaufen, sondern selbst eine Händlerlizenz haben und somit im Herstellerwerk direkt kaufen können.
Beim Kauf unseres neuen Fleetwood haben wir für den Sunseeker sogar den Kaufpreis angerechnet bekommen, den wir ein Jahr zuvor bei Graners bezahlt haben und sind damit über 20.000 Meilen gefahren.
Graners Fahrzeuge haben in der Regel eine Laufleistung um 20.000 Meilen und sind meist nur eine Saison gelaufen. Ganz selten bringen deutsche Touristen ihre Haustiere mit nach USA. Für uns war dies ein wichtiger Entscheidungsgrund für den Kauf. Ist man sich noch nicht ganz schlüssig, so kann man mit Graners einen kurzen Probetripp auf Mietbasis vereinbaren. Wir wollten dies erst machen, haben dann aber sofort gekauft.
Herr Graner holt seine Gäste/Kunden sogar am Flughafen in San Francisco ab. Am Abend ein tolles BBQ. Am nächsten Tag erfolgt die Einweisung bis in Feinheiten und die Übernahme. Selbstverständlich sind auch viele touristische und technische Hinweise, z.B. der nächste Ölwechsel etc. Zudem hat er für jedes Wohnmobil eine komplette Historie bereit, in der alles vermerkt ist, was jemals am Mobil geändert, repariert oder ausgetauscht wurde. Bei einem Händler bekommt man zu einem gebrauchten Fahrzeug sicherlich nicht solche umfassende Infos. Ist man dann auf Tour und hat die eine oder andere Sache vergessen, so erhält man über Telefon jederzeit Hilfestellung. Dies gilt auch für Fälle wie bei unserem zerbrochenen Spiegel.
Am Ende der Tour kann man durch Vermittlung von Graners sein Womo günstig storen. Der Flughafenservice ist selbstverständlich. Bei der Rückkehr nach USA wird man wieder abgeholt. Wir schätzen besonders den Extraservice am Fahrzeug. Bei der Abreise kümmert sich Herr Graner um die Entleerung der Tanks etc. und übernimmt bzw. veranlasst zwischenzeitig auch kleinere und größere Änderungen, Reparaturen und Kundendienste. Bei der Rückkehr war unser Womo "topfit", d.h. Batterien geladen, Öl- und Filterwechsel durchgeführt, frisch gewaschen, Frischwassertank aufgefüllt und der Kühlschrank hatte schon die richtige Temperatur. Wir haben nur noch eingekauft und sind losgefahren. Einen solchen Service bekommt man von keiner anderen Stelle und über den Preis braucht man sich auch keine Kopfschmerzen machen.
Von anderen “Langzeitreisende” wissen wir, dass man immer einige Tage braucht bis alles wieder auf dem Laufenden ist, wenn man eine neue Reise beginnt. All die Sorgen hatten wir nicht, wir brauchten wirklich nur losfahren.
Wie wir von Familie Graner wissen, könnte auch ein neues Wohnmobil (deutlich günstiger) beschafft werden, denn da Familie Graner nicht vom Verkauf neuer Mobile lebt, kann sie ein Wunschmobil weit günstiger anbieten, als ein normaler Händler. Ev. ist sogar eine Abholung des neuen Motorhomes, zusammen mit Herrn Graner, im Werk in Indiana möglich.
Wir können Familie Graner nur empfehlen.
Internet: http://www.granerfamily.com
Email: Granerfam@yahoo.com
Telefon aus Deutschland: 001 - 925 - 679 - 0584
Registrierung eines US Motorhomes
Grundsätzlich sollte man wissen, dass in den USA derFöderalismus einen sehr hohen Stellenwert hat. Die Rechte der Einzelstaaten sind sehr weitgehend und enorm unterschiedlich. Regelungen Californiens sind noch lange nicht die Regelungen Minnesotas und erst recht nicht die von Texas. Das leichteste Beispiel ist die Sale Tax, die von Staat zu Staat unterschiedlich hoch ist. Dies ist für das Thema von enormer Wichtigkeit. In Californien wird z.B. ein Auto nach anderen Bestimmungen registriert als in Minnesota. In einem Staat sind zwei Nummernschilder, in anderen Staaten nur ein Nummernschild vorgeschrieben. Grundsätzlich kennt man auch keinen TÜV, dem man das Wohnmobil bei der Registrierung vorstellen muss. Beim Kauf eines gebrauchten Motorhomes ist die Registrierung auch etwas anders als beim Kauf eines Neufahrzeuges.
Registrierung eines gebrauchten Motorhomes
Zur Zulassung eines gebrauchten Fahrzeugs geht man in der Regel zur Registrierungsbehörde (DMV) die an jedem größeren Ort ist. Dort legt man Title, eine schon zuvor abgeschlossene Versicherung und seine Adresse vor, die aber im jeweiligen Staat sein muss. Ein von Verkäufer und Käufer unterzeichneter Kaufvertrag ist zwar meist nicht notwendig, in machen Fällen aber durchaus hilfreich. Nach dem Bezahlen der Steuer hat man das Mobil zugelassen. Man muss wissen, dass auch bei Privatverkäufen gebrauchter Fahrzeuge die regionale Verkaufsteuer fällig wird. Kauf- und Registrierungssteuer für ein Jahr, sind in Kalifornien etwa 8-10 % des vereinbarten Kaufpreises. Man behält die bisherigen Nummernschilder. Fahrzeuge, meist älter als 4-5 Jahre, müssen zuvor noch einen Smogtest (ca. 100 Dollar) bestehen, dies sollte aber Sache des Verkäufers sein. Man muss wissen, das die jährliche Steuer (z.B. in Kalifornien) jedes Jahr etwa 10% weniger wird, um nach ca. 10 Jahren seinen Tiefststand von etwa 60-90 Dollar zu erreichen. Anders sieht es aus, wenn ein Fahrzeug seinen Besitzer wechselt. Dann wird die Steuer nach dem Kaufpreis berechnet. Sollte der im Title genannte Kaufpreis aber dem Registrierungsbeamten doch zu niedrig erscheinen, kann er durchaus auch eine (eher niedere) Schätzung vornehmen. Die Steuer basiert dann auf seiner Schätzung. Nach einigen Wochen schickt die Zulassungsbehörde den neuen Title an die genannte Adresse. In einem Title sind nie die (wie viele?) Vorbesitzer noch der bezahlte Kaufpreis eingetragen. Anders sieht es aus, wie in unserem Fall, wenn ein Mobil, das in Kalifornien zugelassen war, in Minnesota angemeldet werden soll:
Für die Fahrt zur Registrierungsbehörde behält man das bisherige Nummernschild. Das Fahrzeug muss versichert sein. Neben dem Kaufvertrag und der Quittung über den Kaufpreiserhält man als Käufer noch den Title – nach deutschen Begriffen den Fahrzeugbrief. Diese drei Nachweise sind bei der Registrierung der Behörde des Wohnortes (County-Service-Center) mit einem Antrag auf Registrierung vorzulegen. Der Title ist vom Verkäufer an mehreren Stellen zu unterschreiben. Aufgrund des Kaufvertrages und der Quittung wird von der Registrierungsbehörde die Motor Vehicle Sales Tax (in Minnesota z.Zt. 6,5%) erhoben. Außerdem sind noch Verwaltungsgebühren zu entrichten. Das Fahrzeug erhält jetzt eine Registrierungsnummer – die sog. "License Plate" – zugeteilt. In unserem Fall mit der Zusatzbezeichnung "RV" für Recreation Vehicle.
lFür den Registrierungszeitraum muss jährlich eine Gebühr bezahlt werden, die sich in erster Line (zumindest in Minnesota) nach dem Gewicht des Fahrzeuges (Gross Weight z.B. 15.000 Pounds) richtet. Für RV's wird die Folgegebühr (für das Folgejahr) in Minnesota immer im Februar fällig (Aufdruck links unter RV). Für die Zeit von der Anmeldung bis zum nächsten Februar wird die Gebühr sofort bei der Anmeldung kassiert. Der Original Title ( bei uns der aus Californien) wird von der Behörde eingezogen. Aufgrund des Registrierungsantrages stellt die Behörde einen neuen Title aus, der mit der Post an den Wohnort des Motorhome Eigentümers geschickt wird. Das dauert in Minnesota ca. 12 Wochen.
Inzwischen hat man als Besitznachweis im Grunde genommen nur eine Kopie des alten Title, den Kaufvertrag und den Registrierungsantrag mit Quittung für die bezahlte Tax und die Gebühren. Die erhaltenen Nummernschilder schraubt man ans Fahrzeug und los kann's gehen. Die alten Schilder hängt man zu Hause im Hobbyraum auf. Naht der Februar des Folgemonats, erhält man in Minnesota von der DVS (Driver & Vehicle Service) Post. Die Vehicle Registration Renewal Form informiert über den Zeitpunkt und die Höhe der neuen Registration Tax, die zu zahlen ist. Wir haben für den Sunseeker in Minnesota für ein Jahr $ 109,50 gezahlt. Drei Möglichkeiten werden zur Auswahl gestellt, wie die Tax gezahlt werden kann. Nach Zahlung gibt es eine Marke (z.B. Grün MN 05 – s.o. rechte Seite), die man auf das Nummernschild klebt und man hat bis zum nächsten Februar Ruhe.
Registrierung eines neuen Motorhomes
Grundsätzlich ist das Verfahren gleich. Der Unterschied ist, das der Verkäufer die Behördengänge übernimmt und dafür die Sales Tax und die Gebühren der Registrierung zum Kaufpreis hinzurechnet. Der entsprechende Antrag auf Registrierung wird beim Händler ausgefüllt. Nimmt der Händler ein Gebrauchtfahrzeug in Zahlung, erhält er den unterschriebenen Title des Gebrauchtfahrzeuges. Grundsätzlich gilt: Ohne Title kein Verkauf und nur der im Title Genannte kann das Fahrzeug auch verkaufen, niemand sonst! Im Grunde genommen kann man deshalb erst den alten RV in Zahlung geben, wenn man dafür auch den Title vorlegen kann. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, so wie beim Verkauf unseres Sunseeker. Die Sales Tax für ein Neufahrzeug wir vom Verkaufspreis abzüglich des angerechneten Wertes für den in Zahlung gegebenen RV berechnet. Bei der Bezahlung des Kaufpreises verlangt der Händler einen von einer Bank bestätigten Scheck. Dies bedeutet, dass man den Kaufpreis auf ein Bankkonto einzahlen muss. Die Bank stellt dann einen "CASHIER'S CHECK" aus.
Achtung ! Zusammenfassung
Die geschilderten Verfahren (Gebrauchtkauf und Neukauf) offenbaren folgendes:
1. Man muss im Zulassungsantrag eine Adresse im County der Registrierung angeben. 2. Touristen (mit oder ohne Visum) erhalten keine Erlaubnis zur Registrierung eines Wohnortes. 3. Sowohl die Zusendung des Title, als auch die jährliche Erneuerung der Registration, sowie die Versicherung des Mobils, erfordern eine Adresse im County. Meist steht aber nichts im Weg, wenn man bei vertrauenswürdigen Freunden, Verwandten oder Bekannten “im Schreibtisch wohnt”, also die dortige Adresse angibt. Dies ist besonders wichtig, weil die jährlichen Zahlungen für Versicherung, Steuer rechtzeitig geleistet werden müssen. Zudem schickt später die Verwaltungsbehörde die Steuermarken zum Aufkleben auf das Nummernschild, an die genannte Adresse. 4. Für die Bezahlung ist ein Bankkonto erforderlich (das in der Regel mit einem "Co Owner" eröffnet wird, der auch Zugriff hat, damit er die anstehenden jährlichen Zahlungen leisten kann). Wieder ist eine vertrauenswürdige Person, die einem die Adresse zur Verfügung stellt, notwendig. 5. Vor der Zulassung kann die Versicherung Probleme machen, wenn man das Mobil als Tourist zulassen will. Hilfreich ist hier wieder ein Freund, Bekannter oder Verwandter, der den Vertrag co-zeichnet, als Fahrer aber der Tourist eingetragen wird. Oft ist so die Versicherung erheblich billiger. Hinweis: Für die vollständige Richtigkeit des geschilderten Verfahrens wird nicht gehaftet. In jedem US-Staat kann das Verfahren natürlich anders geregelt sein.
Porto für eine Postkarte
Das Porto für eine Postkarte nach D (Air Mail) kostet 70 Cent (Stand: 08-2004)
Reiseziele
Wohin geht die Reise? Was müssen wir uns alles ansehen? Welchen Nationalpark dürfen wir auf keinen Fall vergessen? Solche und andere Fragen plagen den Reisenden im Vorfeld eines Womotripps durch die USA. Dazu gibt es in Deutschland genügend Unterlagen. Manche Reisen sind bis auf die letzte Meile und Stunde vorgeplant. Da helfen auch keine Hinweise, dass oft weniger mehr bringt.
Wir haben deutsche Urlauber erlebt, die bei Dunkelheit auf den Campground kamen und im Morgengrauen starteten, nur um im Plan zu bleiben! Ist dies das Reiseziel?
Trotz aller Unterlagen sind wir an manch schöner Stelle vorbeigefahren. Wir haben an vielen Stellen Tipps für schöne Strecken bekommen und dadurch mehr gesehen. Unser Vorteil ist, dass wir nicht unter Zeitdruck stehen.
Wie findet man aber die schönen Stellen? Auf den Karten von AAA sind "Scenic Drives" punktiert. Wir sind etliche gefahren und waren enttäuscht, denn ein ausgedehnter Birkenwald ist für einen US Touristen aus den Texaswüsten ein Wunder – noch lange nicht für einen Urlauber aus den ausgedehnten hessischen Wäldern! Punkte sagen also nichts. Was ist da zu tun?
Jüngst fanden wir in einem Buchladen das Buch: "The most scenic drives in America". 120 spectacular road trips.
Das Buch kommt aus dem Reader's Digest Verlag und wird in USA für $ 30 verkauft. Es hat 400 Seiten und beschreibt die versch. Vorschläge in Text, Bild und Karte, allerdings nur englisch. Am Anfang vier Übersichtskarten zur Zuordnung zu Gebieten und Staaten.
Die ISBN-Nr. lautet: 0 – 89577 – 862 – 9 Gedruckt wurde es 2004
Wir finden dieses Buch als eine gute Bereicherung, um auch einmal abseits der Touristendrives schöne Strecken zu fahren. Andererseits sind auch die "Renner", wie die Nationalparks im Süden Utahs oder der Yellowstone NP, darin enthalten.
Stateparks
Soweit uns bekannt ist, haben alle Staaten der USA "State Parks", die sie in eigener Regie führen. Diese Parks sind meist an den schönsten oder an historischen Stellen des Staates eingerichtet. Informationen zu diesen Parks (Landkarte oder Broschüre) bekommt man in den Visitor Center der jeweiligen Staaten, die nahe der Grenzen an den wichtigsten Hwy. eingerichtet sind oder direkt in der Ranger Station eines Parks. Auch in den Straßenkarten des AAA kann man die State Parks finden, bzw. sie sind in den entspr. Campbooks des AAA gelistet.
Der Besuch der State Parks kostet Eintritt. Man kann zwischen einer Tagesgebühr und einer Jahreskarte wählen. Gleich beim ersten Besuch sollte man sich informieren und auswählen.
In den State Parks werden die unterschiedlichsten Erholungsmöglichkeiten angeboten, die in den State Park Verzeichnissen und den Campbooks des AAA aufgeführt sind.
Die Form der Jahreskarte ist in den versch. Staaten unterschiedlich. Wir kennen die Check Card und den Aufkleber, der innen an der Windschutzscheibe befestigt wird. Das Permit gilt für ein Jahr ab dem Ausstellungstag.
Das Texas Permit ist jedoch problematisch, weil an Ort und Stelle nur eine vorläufige Karte für einen kurzen Zeitraum ausgestellt wird. Die Originalkarte wird mit der Post an die angegebene Anschrift geschickt. Dies dauert und funktioniert nicht, wenn man in den USA keine Anschrift hat.
Übernachtung
a) in State Parks
Sehr viele State Parks bieten Campgrounds an. Wir lieben sie und ziehen sie privaten Campgrounds vor. Einmal wegen der oft sehr schönen Lage und zum anderen wg. meist größeren Campsites und weiterem Abstand zum Nachbarn. Das ist jedoch keine Regel.
Es gibt Staaten, die bei der Übernachtung in State Parks die Tagesgebühr und die Campgebühr verlangen. Das kann dann schon leicht $ 25 werden. Hinweise dazu findet man in den Campbooks des AAA.
Außerdem ist zu beachten, dass vielerorts meist nur Strom zur Verfügung steht und keine Dump Station vorhanden ist. Dann gibt es auch kein Frischwasser zur Füllung des Tanks.
Dem eiligen Touristen, der nur für 3 – 6 Wochen nach USA kommt, kann dies Schwierigkeiten bereiten.
Die Grau- und WC-Tanks der Mietcamper reichen bei täglicher Dusche dann nicht aus. Ebenso fehlt dann Frischwasser.
Wir halten es so, da wir ja Zeit haben, dass wir die Campgrounds nach Bedarf aussuchen.
Bei der Übernachtung in State Parks ist ferner zu beachten, dass auch in der Hauptreisezeit die Ranger Station oft nicht besetzt ist. In manchen Parks kommt ein Ranger vorbei und kassiert die Gebühren (Do you need a reservation?). Meist wird jedoch die "Self – Registration" gehandhabt. Dies bedeutet, dass am Eingang des Campgrounds auf einer großen Tafel die Preise und das Verfahren angegeben sind. Man sucht sich dann eine Campsite aus, prüft ggf. auf einer anderen Tafel/Schild die Verfügbarkeit, bzw. ein Zettel an der Campsite verkündet "Rented / Occupied". Ist die Campsite frei, muss man zurück zum Eingang und das Geld in einen kleinen Umschlag (Envelope) stecken und in einen Kasten oder eine Säule werden. Ein Abschnitt des Envelope wird hinter die Windschutzscheibe gelegt oder an den Pfosten der Campsite gehängt. Die Möglichkeiten variieren. Damit ist man registriert.
Bei diesem System hilf die Visa Card leider nicht weiter. Deshalb reichlich Scheine zu 1, 5 und 10 Doller sammeln.
Visa Card
Siehe bei Kreditkarte
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