8. Bericht

Von Florida nach Texas und immer weiter nach Westen quer durch den Süden der USA bis nach Arizona

Hallo liebe Freunde und Bekannte,

es gibt wieder einiges von unserer Reise zu berichten.

War unser 7. Bericht etwas mehr ideell geraten, so soll heute die touristische Seite nachgeholt werden.

Drehen wir die Zeit zurück, so sind wir noch recht weit unten an der Westküste Floridas. Die nächst größere Stadt ist Naples. Von hier nur noch ein Sprung und wir sind am Golf von Mexico, an dem wir nun bis weit nach Texas hinein entlangfahren werden.
Wir sind überrascht, wie locker hier am Golf alles wirkt. Es gibt unendlich viele Palmen in allen Arten und viele Gärten, Rasen und blühende Sträucher. Es ist alles sehr sauber und gepflegt.

Es geht weiter auf dem "Tamiami Trail", der # US 41, nach Norden. Sie ist wieder ein typisches Beispiel für einen US Hwy., der auf Meilen zugebaut ist. Alles was einen Namen hat, wie Banken, Tankstellen, Malls (Publix, Home Depot, Wal Mart), Lodges, Restaurants, Autohändler
(Mercedes, BMW, VW, Ford und div. Japaner) etc. ist hier vertreten.
In Fort Myers überqueren wir auf einer weitgespannten Brücke den Caloosahatchee River. Der Hwy. # 41 hat uns nichts zu bieten. Wir fahren deshalb etwas landeinwärts. Die Besiedlung wird sehr dünn und die Natur beherrscht wieder die Landschaf. Es ist ein parkähnliches Gelände mit viel Wald. Hier gibt es auch wieder Orangenplantagen und weite Grasflächen auf denen große Rinderherden stehen.

Wir bekommen Dauerregen und es wird kalt. Es ist für Florida zu kalt. Im TV werden Warnmeldungen für die Orangenplantagen durchgegeben, ungefähr so, wie bei uns die Frostmeldungen für die Zuckerrübenanbauer.

Wie jedes Jahr kommt auch diesmal Weihnachten. Wir entschließen uns, diese Tage in einem sehr schönen State Park zu bleiben, dem Silver River State Park.

Wir haben die Stühle herausgeholt und uns in die Sonne gesetzt. Da ist es angenehm warm. Später habe ich Feuerholz geholt, gespalten und dann ein schönes Grillfeuer gemacht, denn heute haben wir wieder einmal die Kartoffel, Würstchen und Speck gegrillt. So ist in USA das Outdoorleben. Ohne Feuer ist alles nur eine halbe Sache.
Tagsüber ist es in der Sonne angenehm. Nachts gehen die Temperaturen aber bis fast an die Frostgrenze herunter. Eine kalte Nacht liegt hinter und vor uns. Die Wettervorhersage ist eingetroffen. Nachts hat es Frost gegeben. Wir haben in der Nacht den Boiler eingeschaltet und den "Artic Pack", der die Tanks heizen soll. Den Wasserschlauch haben wir aber liegen lassen, so dass er am Morgen steif gefroren ist.

Weihnachten ist um und wir fahren weiter. Immer weitere Stateparks folgen.

Im Manatee Springs SP wieder eine Quelle, die nach den Angaben vor Ort in der Minute 81.280 Gallons schütten soll. Die Quelle liegt ca. ¾ Meile vom Suwannee River entfernt. Ein schöner breiter, aber flacher Abfluss führt dorthin. In der Quelle darf man schwimmen.

Im Abfluss viele Fische, auch einige große "Catfish", d.h. Welse, aber keine Manatees. Die sind erst draußen im Suwannee am Viewpoint. Drei Tiere sind hier im etwas tieferen Wasser.

Wir sitzen beim Kaffee, als 5 m vom Womo entfernt ein Deer (Reh) äst. Ein zweites kommt nach und dann sieht Bruni noch weitere. Insgesamt ist es ein Rudel von neun Tieren, die hier zwischen den Womos und den Wegen äsen.

Wir fahren lange Strecken durch Wald. Es ist ein Mischwald mit vielen Pinien und Kiefern. Die Laubbäume sind meist ohne Blätter. Es nur noch wenige Palmen zu sehen.

Wir kommen wieder an den Golf. Ein ca. 50 m breiter Waldstreifen trennt uns vom Wasser. In diesem Waldgürtel viele Häuser, wobei die meisten auf Pfählen stehen. Wir schließen daraus, dass es hier oft zu Überflutungen kommt. Jetzt, als wir hier entlangfahren, ist Ebbe. Auf mehrere hundert Meter sind Sandbänke zu sehen. Draußen, einige Meilen entfernt über der Apalachicola Bay, ist Land zu sehen, das zu vorgelagerten Inseln gehört.

Die Straße schlängelt sich an der Golfküste entlang. Mal ganz dicht dabei, ohne das Wald oder Häuser dazwischen sind, mal etwas weiter weg. Wir stellen mit Erstaunen fest, dass wir tatsächlich hier an der Küste etliche Strecken haben, die nicht in Privatbesitz sind und man deshalb unmittelbar am Strand ist.

Größte Ortschaften hier sind Carrabelle und Carrabelle Beach mit der typischen Infrastruktur eines Küstenortes, d.h. Bootshändler, Strandrestaurants aber auch einigen Lagerhäusern, bei denen "Meeresfrüchte" umgeschlagen werden. Große Trucks werden hier beladen.

Hier in dieser Gegend, aber auch schon gestern auf der Fahrt hier in den Nordwesten Floridas, sieht alles etwas marode und gammelig aus. Es ist alles recht schmuddelig. Die Grundstücke sind nicht aufgeräumt, die Bausubstanz ist recht alt, es fehlt oft die Farbe und viele Teile sind verrostet. Es sieht vieles sehr verkommen aus.

Nun kommt wieder eine typische Wendung in unserer Reiseplanung. In Eastpoint ändern wir also unser Ziel und fahren über eine recht lange und schon etwas anders gebaute Brücke über die Apalachicola Bay nach St. George Island. 1 Auf St. George Island
Auf St. George Island überraschen uns die Häuser gewaltig. Wie hingeschüttet oder gewürfelt stehen in den Dünen zwischen der Straße und dem Meer die Häuser. Fast alle auf Stelzen und dann mehrstöckig, aber teilweise nur jeweils ein Raum über dem anderen.

Auf St. George Island

Der Campground liegt vier Meilen entfernt vom Eingang (Rangerstation) auf einer Landzunge in der Apalachicola Bay. Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang zur Spitze der Landzunge. Wir dürften gut sechs Meilen gelaufen sein. Der Weg geht auf Sand- und Moorboden durch lichten Pinienwald. Der Boden ist bedeckt mit Sträuchern aus der Gattung Veronica. Dazwischen viele abgestorbene Bäume oder kahle Baumskelette. Flechten, Pilze, Wassertümpel, einige kleine Palmen sowie Pinienzapfen und –nadeln runden das Bild ab. Der Strand ist sandig, es ist Ebbe. Viele abgestorbene Bäume liegen auf dem Uferstreifen oder stehen noch, aber abgestorben, auf ihren unterspülten Wurzeln.

Wir stellen für uns erneut fest, dass es nicht nur ein Paradies gibt.

Den Jahreswechsel verbringen wir in Panama City. Eine beschauliche Angelegenheit. An Silvester machen eine Wanderung im SP. Es ist eine wunderschöne Wanderung bei herrlichem Wetter. Glasklares Wasser, ein azurblauer Himmel und jede Menge Boote auf dem Wasser. Bei Jetty Fishing sind Wellenbrecher im Channel und markieren die Einfahrt.

Hier im Nordwesten Floridas ist eine ganz andere Landschaft als im Süden Floridas. Es gibt wie überall in Florida viel Wald. Es ist jedoch durchgehend ein sauberer Pinien Hochwald. Dazu etliche Viehzucht.
Die Natur macht jedoch Winterpause. Das Gras ist abgestorben und braun-grau. Die Weiden sehen genauso aus und darauf grast das Vieh. Sehr viele Laubbäume stehen ohne Blätter da, so dass die Landschaft insgesamt doch etwas traurig aussieht. Wären nicht die vielen Pinien, dann wäre es schon trostlos. Keinesfalls ist in diesem Gebiet jetzt ideale Reisezeit. Es gibt ja auch nichts zu betrachten.

Letzter Ort in Florida ist Pensacola. 2.584 Meilen sind wir in über sechs Wochen gefahren. Wir hatten uns schon an diesen Staat und seine State Parks gewöhnt.

Jetzt kommen aber Staaten mit klangvollen Namen: Alabama, Mississippi und Louisiana. Werden sie unsere Erwartungen erfüllen?

In Alabama haben wir einmal übernachtet. Insgesamt haben wir nur 98 Meilen für die Durchquerung gebraucht. Gesehen haben wir nicht viel.

In Mississippi anfangs etwas Wald. Die wenigen Häuser im Wald sind aber nicht besonders schön, eher armselig. Aber auf zwei Meilen drei helle und freundliche Kirchen. Etwas später sind wir wieder am Golf von Mexico.

Zwischen Ocean Springs und Biloxi überquert man auf einer Brücke erneut einen Inlet. Danach beginnt eine andere Welt. Die US # 90 führt jetzt direkt am unverbauten, weißen Strand entlang, der recht breit und gepflegt ist. Ununterbrochen gibt es Fußgängerstege, die weit ins Meer hinausreichen. Auf einigen sogar überdachte Plätze. Teilweise führt die Straße durch Baumgruppen und es stehen hier, auf der Landseite, die schönsten Häuser, große und kleine, zu ebener Erde und auf Stelzen, alte und neue, mit und ohne Erker oder Terrassen, strahlend weiße oder solche ohne Farbe.

In direkter Innenstadtlage fallen die großen Spielcasinos auf, von denen es hier jede Menge gibt.

Es geht die restliche Strecke in Mississippi durch Pinienwald, eine uninteressante Strecke.

Wir fahren über den Pearl River, der die Grenze zw. Mississippi und Louisiana ist. 90 Meilen sind wir in Mississippi gefahren.

Wir sind in Louisiana und nach kurzer Strecke in New Orleans.

Die Straße verläuft jetzt auf einer Landzunge als "Chef Menteur" im Vorortbereich von New Orleans. Die Häuser, die in diesem Gebiet gebaut wurden, stehen alle auf Pfählen, moderne Pfahlbauten also! Meist ein Boot dabei. Es macht alles einen vergammelten Eindruck. Die Grundstücke sind sehr unordentlich. Überall liegt Müll oder stehen alte Autos.

Der Chef Menteur ist die schmutzigste Einfahrt in eine Stadt, die wir bis jetzt gefahren sind. Im Straßengraben liegt dick der Müll. Auch die Häuser, die an der Straße stehen, sind auch nicht vom feinsten. Die Gegend ist knapp über einem Slum.

Der private Campground liegt in einem Industriegebiet weit von der Innenstadt entfernt. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Bus dorthin. Jetzt kommen wieder klangvolle Namen: French Quarter, Bourbone St. und Canal St.

 2 In New Orleans                                                 New Orleans

Es ist Vormittag. Mit uns streichen etliche Touristen durch die historischen Straßen. Die Läden öffnen gerade. Es wird geputzt und die Straßen sind vom Anlieferungsverkehr frequentiert. An einer Ecke Livemusic um die Mittagszeit. Wir kehren auf einen Drink ein und hören den alten Herren zu.

Fazit dieses Besuchs in New Orleans: New Orleans French Quarter ist Frankfurts Sachsenhausen, halt auf etwas andere Art, da es auch noch viele Läden gibt, die alles Mögliche an Touristen verkaufen wollen.

Wir machen von hier aus einen Abstecher zur "Oak Alley Plantation", einem alten Herrenhaus einer Plantage und Schauplatz etlicher Filme, wie der 1997 mit John Travolta gedrehte Film "Primary Colors". Dorthin fahren wir den Mississippi aufwärts, sehen aber überhaupt nichts, da sich rechts von uns auf der gesamten Strecke ein Damm hinzieht. Die Straße schlängelt sich (teilweise in sehr schlechtem Zustand) zwischen dem Damm und Feldern dahin. Alle paar Meilen kommt ein großes Werk. Meist Werke der Petrochemie. Auch ein oder zwei Kraftwerke. In dicken Rohren holt man etwas vom Mississippi oder bringt es hin. Es kann sowohl Wasser oder Abwasser sein oder auch Rohprodukte die verarbeitet werden. Zwischen den Werken ist Landwirtschaft. Zuckerrohr und Baumwolle werden hier angebaut. Abgesehen von wenigen einzelnen sehr schönen Häusern (im Stil der früheren Zeit) sind die Gegend und die Orte, durch die wir kommen, recht desolat und ärmlich. Der Straßengraben hier lässt auch zu wünschen übrig. Sauber ist er gerade nicht.

Plötzlich stehen wir dann doch vorm Zaun der Oak Alley Plantation und blicken bei Regen die Eichbaumallee hinauf zum Herrenhaus. Eigentlich hatte ich das Anwesen nicht hinter dem Damm erwartet, da in den Publikationen über diese Plantage die Rede davon ist, dass die Allee zum Fluss führt. Jetzt geht die Straße unmittelbar davor vorbei und dann kommt noch der Damm. Von Mississippiblick etc. keine Spur. Erneut ein Beispiel dafür, dass Stimmungsbilder vergangener Zeiten benutzt werden, um gegenwärtig Touristen zu interessieren und bei diesen Erwartungshaltungen zu wecken, die überhaupt nicht erfüllt werden können.

Ganz besonders deutlich wird dies in New Orleans. Dort sonnt man sich heute an einer glorreichen und bestimmt schönen Zeit vergangener Tage, die unter den damaligen Bedingungen evtl. gar nicht so leicht war. Im Namen der Touristik wird es heute aber glorifiziert.

Wir sind also in Oak Alley Plantation, die 1839 gebaut wurde und sich bis um 1970 immer vererbt hat. Für $ 10 pro Person werden wir durch das Herrenhaus geführt und hören einiges von und zu den versch. Besitzern. Am schönsten der Blick durch die Eichbaumalle. Leider, leider aber Regen, so dass es keinen Rundgang durchs Gelände und über den Damm zum Mississippi gibt.

Nun kommen wir nach Texas. Wir überqueren den Sabine River, der die Grenze zwischen Louisiana und Texas bildet.

In Texas fahren wir zuerst durch ein Gebiet mit Krüppelwald. Die Infrastruktur ist locker, d.h. nur wenige, kleine Malls. Es ist alles flach. Es folgen Weiden und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Häuser sieht man nur wenige und sie liegen sehr weit auseinander. An der Strecke öfters große Silos. Aber irgendwann kommt wieder eine große Crackanlage.

Es ist eine monotone Fahrt. Es gibt nichts zu sehen. Hinzu kommt die winterliche Landschaft, d.h. hier im Süden der USA grau-braune Weiden und Grasflächen und die Laubbäume grau und ohne Blätter. Das alles bei Temperaturen um 12°C. Wäre nicht die Sonne, dann würde es noch schlimmer aussehen.

Wir haben Corpus Christi als Ziel an der texanischen Golfküste. Auf dem Weg dahin müssen wir entweder durch oder entlang von Houston fahren. Wir fahren südlich um Housten herum. Gleich am Anfang müssen wir auf einer riesigen Brücke über den Housten Chip Channel. Vom Scheitelpunkt der Brücke riesiger Rundumblick auf petrochemische Industrie. Überall qualmt es und wird abgefackelt. Leider haben diese Brücken noch nicht einmal einen Fußweg. Zwei enge Spuren ist alles in einer Richtung. Man ist froh, wenn man durch ist. Am Anfang oder Ende der Brücke keine Parkplätze. In USA zählt halt nur das Auto.

Nachdem wir nun schon einige Zeit durch Texas fahren, stellen wir fest, dass hier einiges anders ist. Ein weites Land, kaum Besiedlung, Landwirtschaft und Viehzucht, keine Malls, kleine Orte, ein Home Depot bei Richmond, kein Super Wal Marts, kaum Tankstellen oder alle 20 Meilen
eine.
Die auf der Karte verzeichneten Orte, wie z.B. Wharton, das Countyort ist, bestehen aus einer Handvoll Häusern, zwei oder drei Tankstellen und einigen kleinen Firmen.

Unterwegs zum Lake Texana SP sehen wir die ersten Ölpumpen für texanisches Öl.

Im Lake Texana SP dürfen wir uns wieder unseren Stellplatz aussuchen. Wir wählen eine Campsite, die am äußersten Ende auf einer Landzunge des Sees liegt.

Als wir eine für uns geeignete Campsite suchen, sehen wir ein Rudel Deers (Rehe), das dort am See zwischen den Campsites grast. Später, als wir uns eingerichtet haben und ich meine Bilder machen will, kommen die Deers erneut vorbei. Bruni zählt 35 Tiere, die bis ganz dicht an Bruni herankommen und sie das vorwitzigste am Maul berühren kann.

Als es dunkel ist, lagern die Deers neben dem Womo. Sie bleiben bis zum Morgen. Ein Gürteltier stöbert nach Nahrung. Über dem See steht der Mond und das Wasser glitzert silbern. Das sind Stimmungsmomente, die später die Erinnerung prägen.

Die Sonne geht über dem See auf und scheint ins Womo. Am Vormittag nur ca. 12°C bei steifem NO Wind. Die Flaggen flattern voll. Wir legen einen Ruhetag ein.

Es geht weiter. Gleich sind wir in Victoria, einem Ort mit Countyverwaltung und über 60 Tsd. Einwohnern. Es gibt schon einige große und auch alte Gebäude.

Kurz nach Victoria hat das Gelände etwas Struktur. Die Straße muss einige kleine Wellen überwinden, bevor sie wieder auf Meilen im flachen Gelände geradeaus geht. Das Ende verliert sich dort, wo Erde und Himmel ineinander übergehen. Neben der Straße geht eine Bahnlinie entlang. Buschland mit Krüppelbestand an Laubbäumen, Weiden und Ackerbau, mit sehr großen Flächen, wechseln einander ab. Zu sehen gibt es nichts. Man fährt hier, um dorthin zu kommen, wo man hin möchte.

Wir sind in Corpus Christi. Der Campground Mustang Island SP liegt auf der vorgelagerten Insel Padre Island. Auf Padre Island, die auf Meilen der Küste und der Corpus Christi Bay vorgelagert ist, sind es nur noch einige Meilen bis zum State Park. Die Camping Area sieht man im flachen Gelände schon von weitem. Auf einem großen, geteerten Platz sind in zwei sich gegenüberliegenden Reihen 48 Campsites eingerichtet. Immer zwei Einheiten stehen dicht nebeneinander. Er ist fantasielos.

Seit gestern brüte ich eine Erkältung aus. Abends habe ich leichtes Fieber. Wir verlängern auf meinen Wunsch, da ich mich nicht gut fühle. Ich habe weiterhin leichtes Fieber, Schnupfen und Husten. Die meiste Zeit des Tages liege ich im Bett.

Wir fahren weiter zum Lake Corpus Christi SP. Wir fahren durch Gebiete mit riesigen Feldern, überall schwarze Erde. Deutsche Felder, nach römischem Erbrecht immer und immer wieder geteilt, kann man vergleichsweise nur noch als Gärten bezeichnen!!!

Letzte Nacht Regen. Heute Morgen Regen. Bald müsste wieder einmal die Sonne scheinen. Dann ist es in diesem SP bestimmt schön. Es ist eine schöne Anlage. Allerdings hapert es mit den San. Anlagen.

Die kleinen Orte durch die wir fahren, wie z.B. Alfred, die in der Straßenkarte des AAA verzeichnet sind, sind weit gestreute Ansammlungen von Behelfsheimen oder alten Schrebergartenhütten, die aus alten Brettern bestehen und je nach Bedarf erweitert wurden. Entsprechend sieht das Ganze aus. Gedeckt sind diese Wohnungen mit Blechtafeln.

Wir fahren schon längere Zeit durch Buschland. Die großen Felder sind verschwunden. Jetzt dehnet sich beiderseits des Hwy dieses Buschland bis zum Horizont aus. Es ist ein niedriger Krüppelwald. Aber alle paar Meilen doch noch ein Briefkasten, ein Umsetzer, ein Mast für Telefon, ein Windrad. Die Gegend ist etwas gewellt und das Buschland ist rechts und links des Hwy mit Drahtzäunen versehen. Gelegentlich ein Tor und dahinter ein Feldweg. Über manchen Eingängen steht der Name der Ranch. An einigen Stellen sind auch Rinder zu sehen. Das müssen riesige Gebiete sein, die da zu einer Ranch gehören. Sehr anspruchsvoll dürfen die Tiere aber nicht sein.

Die Farmhäuser sind keine herrlichen weißen Villen, sondern Holzhäuser im Stil von Baracken mit Blechdächern, mit allen möglichen Anbauten und zusätzlichen Gebäuden.

In der Landschaft tauchen wieder Ölpumpen auf. Was fehlt, sind Menschen. Das hier ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet. Weitgehend Buschland, ein größeres Stück Grasland dazwischen und an manchen Stellen mischen sich schon Kakteen zwischen die immer niedriger werdenden Bäume.

Wir sind in Laredo am Rio Grande. Wir übernachten im Lake Casa Blanca SP.

Am nächsten Morgen liegt der See und die ganze Gegend im Nebel. Überall zirpt und pfeift es, da wir keine 2 m vom Wasser entfernt stehen und die Vögel überall in den Bäumen sitzen oder im Wasser schwimmen. Draußen auf dem See schwimmt ein Schwarm weißer Pelikane, die wir auf unserer Fahrt erstmals sehen.

Wir verlassen Laredo, ohne den Rio Grande gesehen zu haben. Auch im weiteren Tagesverlauf bleibt das so, bis wir am Spätnachmittag ans Amistadt Reservoir kommen. Hier wird der Rio Grande gestaut und der Stausee hat sich auch rechts der Straße ausgebreitet.

Wir sind nun auf einem Hwy., der im weiten Bogen vom Rio Grande wegführt. Vor uns liegt nun die Pampa, das schon erwähnte Buschland, das nach allen Seiten bis zum Horizont reicht. Die Kakteen werden zahlreicher. Mitten hindurch geht die Straße, die in gerader Linie vor uns zw. Himmel und Erde aufhört. Es geht in langgezogenen "Wellen" nordwärts, d.h. die Gegend hier ist nicht flach, sondern es gibt ständig Senken und Hügel. In unregelmäßigen Abständen sind Gattertore mit den Namen der div. Ranches. Inzwischen ist die Erde rot geworden. Die Wege, die zu den Farmhäusern gehen, sind im Buschland klar zu erkennen. Nur sieht man nicht, wo sie enden, da kaum Gebäude auszumachen sind. Sind jedoch welche zu sehen, so liegen sie meilenweit auseinander. Das alles sieht man bestens, wenn man über einen der vielen Hügel fährt. Man hat eine fantastische Rundumsicht über Meilen von Buschland, Buschland und nochmals Buschland. Das war's. Die Büsche darin sind nicht höher als 3 – 4 m. Alles andere ist Kleinzeug bis hin zu den Kakteen.

Seit Laredo sind wir 35 mi gefahren, bis der erste Ort, Catarina, auftaucht. Der Ort besteht aus einigen Hütten, hat aber eine Post Office und eine Tankstelle. Speed ist auf 45 MPH gesenkt. Die Telefongesellschaft BELL hat ein techn. Gebäude, es gibt zwei Restaurants (auch so genannt) und sogar ein "Hotel". Alles in allem aber sehr traurig. So geht es weiter.

In Langtry, einem Ort, der keiner ist und in dem man nicht anhält, halten wir, weil hier ein Visitor Center für das Gebiet ist. Wir holen uns Prospekte für den Big Bend NP.

Es gibt noch eine Post Office. Alles andere im Ort ist Bruch oder bereits verfallen.

Seit heute Morgen fahren wir durch Ödland. Man nennt es "Desert". Es gibt Strecken, da ist sie ganz flach, dann aber auch wieder hügelig. Südlich von uns, weit entfernt, zieht sich am Horizont ein blau-lila Gebirge entlang.

Das Land ist aber nicht herrenlos. Auf beiden Seiten der Straße Zäune und gelegentlich ein Eingang mit dem Namen der Ranch.
Wir kommen durch Dryden. Eine Straßenkreuzung, ca. 50 Häuser, davon die Hälfte verfallen. Sehr traurig dieser Ort. Eine noch lebende Geisterstadt.

Wir sind im Big Bend NP angekommen, der, wie der Name sagt, im "großen Bogen" des Rio Grande liegt. Von der Ranger Station am Eingang bis zur Panther JCT sind es 26 mi, für die eine Beschreibung vorliegt. Lesend und betrachtend fahren wir in den NP und halten bei MM # 9. Hier sind einige Knochen von Fossilien ausgestellt, die vor 70 Mio. Jahren in diesen Swamps gelebt haben. Von einem Overlook geht der Blick auf ein weites Schwemmland, mit hohen Bergen im Hintergrund. Überall jetzt mächtige Berge und Gebirge.

 3 Big Bend NP - Rio Grande  Big Bend - Rio Grande

Der Campground, Rio Grande Village, liegt ungefähr auf 540 m NN. War es nach unserer Ankunft noch eine angenehme Temperatur, so ist diese immer mehr gesunken. Wir haben den Ofen angemacht. In der sternklaren Nacht ist die Temperatur dann bis zum Morgen bald auf die Frostgrenze heruntergegangen. Im Womo sind es nur noch ca. 8°C. Der Ofen hilft da auch
nicht. Vorm Ofen stehend, essen wir unser Müsli.
Hier bei Rio Grande Village gibt es für unsere Ansprüche (also keine weiten Desertwanderungen) drei Trails, die wir machen können. Der "River Trail", der "Hot Springs Trail" und der "Boquillas Canyon Trail".

  4 Big Bend NP - Rio Grande  Big Bend - Rio Grande

Noch vor dem Mittagessen laufe ich alleine zum River Trail. Es ist ein "Self guieded Trail", d.h. am Anfang liegen Broschüren aus, die man mitnehmen kann und später wieder in den Kasten legt. In 16 Punkten wird die Landschaft, Pflanzen, Tiere und Geschichte beschrieben. Eine kleine Skizze zeigt Verlauf des Rundweges.
Etwas überraschend für mich kommt der Übergang vom Campground zum Trail. Man geht durch ein Wäldchen und man steht vor Wasser. Ein gelber oder besser lehmfarbener See liegt vor mir, darin abgestorbene Bäume. Rundum Schilf. Auf einem Steg überquere ich das Wasser und bin dann im Schilf. Es geht bergauf und die Landschaft öffnet sich. Unter mir der See und dahinter der Campground. Vor mir ein schmaler, gelber Fluss. Ich brauche längere Zeit, um mir klarzumachen, dass es sich um den Rio Grande handeln muss. Erst meine ich, es wären Seitenarme. Aber es ist der Rio Grande, der an manchen Stellen nur zwischen 20 und 30 Meter breit ist. Drüben auf der anderen Seite dann Mexico. So unspektakulär habe ich mir das nicht vorgestellt.
Ich kürze ab und laufe gleich zum Endpunkt des Trails, der ein Overlook ist. Unter mir nun der Rio Grande, der sich an manchen Stellen träge, an anderen Stellen strudelnd, als gelbes Band durch die Ebene zieht. Mir fehlt das Großartige! Ein lehmiger Fluss, nicht mal von der Breite des Mains in Frankfurt, mäandert hier durch eine Ebene, um im Boquillas Canyon zwischen den Felsen zu verschwinden.

Am Nachmittag laufen wir den Trail gemeinsam und kommen dabei zur Boat Ramp. Der Fluss hat hier höchstens eine Breite von 20 Metern. Ich überlege, ob man hier durch das Wasser laufen könnte?
Über allem liegt eine Stille, die man, wie wir sagen, "hören" kann. Über uns ein tiefblauer Himmel und später auf der mexicanischen Seite einige Kinder und Mulis.

Der Abend bringt einen Sonnenuntergang, der die Berge erglühen lässt.

Wir fahren zum Boquillas Canyon. Vom Parkplatz geht es aufwärts. Nach wenigen Minuten ist man auf einer kleinen Erhebung (Pass) und hat neue Abschnitte des Rio Grande vor und unter sich. Vom Overlook geht es hinunter in Schwemmland. Durch freigeschlagene Gänge im Schilf und auf ausgetretenen Pfaden nähern wir uns dem Canyon. Die Felswände ragen auf der mexicanischen Seite schon weit in den Himmel. Am Pfad, an einer Stelle, geschnitzte Wanderstöcke und mexikanischer Schmuck. Die Hersteller drüben über dem Fluss. Vor einer Felsenhöhle eine qualmendes Feuer, zwei Männer und ein Muli. Man ruft uns zu, dass wir kaufen sollen. Uns kommt ein Paar entgegen, die sich für die aufgestellte Ware interessieren. Da steigt einer der Männer ins Wasser, das ihm bis zum Gürtel reicht und watet herüber. Damit ist meine Frage beantwortet.

 5 Big Bend NP - Rio Grande  Big Bend - Rio Grande

Wir laufen weiter zum Canyon. Der Pfad wird enger und endet abrupt zwischen Schilf am Fluss. Bruni findet einen weiteren Trampelpfad und wir kommen vielleicht noch 100 m weiter. Dann ist aber das Ende erreicht. Über uns die Felswand, gegenüber die Felswand. Der Rio Grande fließt dazwischen als gelbes Wasser von nicht mal 20 Metern. Und über allem liegt eine spürbare Ruhe. So nahe die Grenze, zum Greifen nahe und so unvorstellbar als Grenze, weil durch diese künstliche von Menschen geschaffene Trennungslinie die Erhabenheit der Natur vergewaltigt wird. Tausende und Abertausende von Jahren war, nach den überall aufgestellten Erläuterungstafeln, der Fluss Mittelpunkt des Lebens früher Menschen. Nun trennt er die Menschen und landeinwärts wird an Grenzkontrollen überprüft, wer wen oder was in die USA einschmuggeln will.

Wir fahren zum Santa Elena Canyon, nachdem wir auf dem Campground für zwei Tage nachgebucht haben.

Der Westteil des Big Bend NP hat wesentlich mehr Berge. Es ist eine abwechslungsreiche Fahrt mit vielen Overlooks und etlichen Schotterstraßen, die in die Desert führen.
Die Chisos Mountains liegen etwa in der Mitte des NP. Von Rio Grande Village über Panther JCT nach Santa Elena Canyon liegen sie links der Straße. Die Straße nach Chisos Basin können wir nicht fahren, da wir 4 Fuß (ca. 1,20 m) zu lang sind. Aber schon vom Ross Maxwell Scenic Drive kann man bizarre Felsformationen sehen. Ein Coyote kreuzt heute unseren Weg.

Bei der Fahrt zum Santa Elena Canyon liegt vor uns die Sierra Ponce, ein gewaltiger Gebirgsstock, der am Rio Grande aufsteigt und zu Mexico gehört.
Wir halten an einem Aussichtspunkt, von dem man direkt in den Canyon sehen kann, der hier der Durchfluss des Rio Grande auf der westlichen Seite des NP ist. Im Osten fließt der Rio Grande dann durch den Boquillas Canyon ab.
Von hier sind es nur wenige Minuten entlang des Rio Grande zum Parkplatz am Anfang des Trail in den Canyon.

Als wir hier im Big Bend NP ankamen, war der Trail gesperrt, weil der Terlingua Creek Wasser führte. Um in den Canyon zu kommen, muss man das breite Bett des Creek durchqueren, der gleich nach dem Canyon in den Rio Grande mündet.
Drüben geht es durch Schilf zu einem Felsen, auf den ein schmaler Weg hinaufführt. Danach führt ein Pfad teilweise in einem Geröllhang, teilweise wieder im Uferschilf ca. einen Kilometer in den Canyon hinein.
Der Rio Grande, auch hier wieder nur 20 m breit, fließt lehmig gelb und träge durch die Schlucht. Auf der mexicanischen Seite steigen die Felsen senkrecht hoch. Auch über uns die Felswände. Die Stille wird nur durch die Schreie von zwei Krähen unterbrochen.
Dann stehen wir wieder vor einem Felsen und können nicht weiter. Nur die Kanufahrer haben die Freude, den gesamten Canyon zu durchfahren.
Trotzdem ist es ein Erlebnis, hier zu sein. Die Schlucht, der lehmige Fluss, die unterschiedlichen Kakteen, das Schilf und der Trampelpfad vermitteln eine anhaltende und einmalige Stimmung.

Wir verlassen den Big Bend NP über den Westeingang. Nach der Abfahrt zum Santa Elena Canyon fahren wir in eine weite Ebene, die von schroff geformten Bergen umgeben ist. Weiterhin Wüste. Die Berge liegen als grau-blaue Barrieren am Horizont.

Am Parkausgang rechts ein weit unter uns liegendes Tal, in dem überall Hügel in den verschiedensten Farben heraufleuchten. Gelb, rot, grün, dunkelbraun, grau und weitere div. Tönungen. Dieses Gebiet wird "Badlands" bezeichnet.

Nach Study Butte und Terlingua, zwei unbedeutende und erbärmliche Orte in der Wüste hier unten an der mexicanischen Grenze, kommt man in den Big Bend Ranch State Park. Die Straße ist sehr gut ausgebaut und hat Achterbahncharakter, d.h. man fährt einen steilen Hügel hinauf, um auf der anderen Seite in ein tiefes Loch, meist ein Dip [eine Senke, durch die das Wasser eines Creek zum Rio Grande abfließt], hineinzufahren. Im Dip steht dann ein Pegel, an dem man den Wasserstand ablesen kann. Warntafeln geben den Rat, nur bei wenig Wasser die Senke zu durchqueren. Heute waren alle Creeks ausgetrocknet und wir hatten keine Probleme. Aber das Geröll, der Sand und der Schlamm, der von der Straße weggeräumt wurde, liegen noch an den Straßenrändern. Jeweils auf den Kuppen der div. Hügel kann man meilenweit sehen. Immer nur Wüste, die irgendwo am Horizont an einer Bergkette endet.

In Lajitas kommen wir wieder an den Rio Grande, der genauso schmal, lehmig gelb und träge wie im Big Bend NP durch die Ebene mäandert. Bogen um Bogen durch Schilf und flache Uferstreifen und im Wasser Sand- und Kiesbänke.

Inzwischen sind wir uns nicht mehr so sicher, ob er immer so gelb ist, denn wir lesen Nachmittags in der örtlichen Presse, dass hier in der Big Bend Area am vergangenen Wochenende ein Jahrhundertregen niedergegangen ist. Obwohl wir die Zuordnung nicht kennen, müssen die Regenmengen enorm gewesen sein. Evtl. hat der Regen so viel Sand und Lehm in den Rio Grande gespült, dass er jetzt so gelb ist.

Nach Lajitas sind wir noch auf gleicher Höhe mit dem Rio Grande. Aber es geht sehr schnell höher und die Felsen rechts und links rücken immer dichter zusammen. Von den Bergen rechts neben uns kommen Steinbrocken herunter, die auf weite Strecken auf der Straße liegen. Und immer wieder hoch und runter wie in der Achterbahn. An der engsten Stelle der Felswände und der höchsten Stelle der Straße hat man nach beiden Seiten einen fantastischen Ausblick auf den Fluss, die Überschwemmungsgebiete, die Wüste und die Berge, wobei letztere wieder alle möglichen Farben von rot, über gelb, grün und weiß haben. Es ist eine fantastische Landschaft und der Scenic Drive ist ein Höhepunkt besonderer Art.

In Redford haben wir den schönsten Teil der Straße bereits hinter uns. Die Landschaft wird wieder eintönig. Wüste, aber besiedelt. Es gibt viele Ranchs und man sieht auch Vieh. Was die Rinder allerdings fressen, bleibt schleierhaft.

Nun folgen 60 langweilige Meilen bis Marfa, die durch eine weite und trostlose Wüste gehen und gefahren werden müssen, weil wir sonst nicht dorthin kommen, wo wir hinwollen. Am Straßenrand warnt man zu unserer Überraschung vor vereisten Straßen! In der Wüste gelegentlich Rinder, die sich in der Weite der Landschaft aber verlieren.

Ortswechsel. Wir sind in den Davis Mountains. Die Gegend überrascht ständig. Wir kommen über einen Hügel und vor uns wieder einmal eine unendliche Ebene und in der Mitte ein
Tafelberg.

Wir sind in Van Horn, einem Ort, in welchem man sich versorgt. Als wir den Ort verlassen, ein Hinweisschild, dass auf den nächsten 65 Meilen keine Tankstelle mehr kommt. Nach den Spuren auf der Straße, hat hier mancher Autofahrer gedreht.

Unser Weg führt durch die Delaware Mountains. Anfangs ein breites, einsames Tal. Bis zu einer Straßenkreuzung sind es 55 Meilen. Es begegnet und überholt uns kein Fahrzeug. Links haben wir hohe Berge und rechts hügeliges Gelände. Leider hängen über den Bergen dicke Wolken. Es regnet kurze Zeit ganz leicht. Sollte es richtig regnen, bekommen wir Probleme, da Dips angezeigt werden.

Die Berge zur linken Seite weichen immer weiter zurück und es tut sich erneut eine Wüste von grenzenloser Ausdehnung auf. Es ist schwer, die richtigen Eigenschaften dieser Wüsten zu beschreiben, bzw. sie generell zu beschreiben. Grundsätzlich könnte man hier im nordwestlichen Texas sagen, dass es eine unendliche Wüste ist, in welcher in unregelmäßigen Abständen mal große und mal kleine "Mountains" eingestreut sind.

Ein großes Gebirge sind dabei die Guadalupe Mountains auf der Grenze zu New Mexico.

Dieses Gebiet, in etwa in Form eines Hufeisens, von Van Horn bis ein Stück über Carlsbad hinaus und dann zurück nach Alpine, mit den bereits genannten Apache Mountains, den Guadalupe Mountains und den Glass Mountains bei Alpine, war vor über 250 Millionen Jahre ein tropischer Ocean. Heute sind diese Gebirge Teile eines gigantischen Riffs von über 400 Meilen Länge.

In den Guadalupe Mountains ist die Grenze zwischen Texas und New Mexico. Hier ist unser erstes Ziel der Carlsbad Caverns NP, das größte, bekannte Höhlensystem der Erde.

Hier einige Angaben zur Entstehung der Höhlen:

Vor 250 Millionen Jahren war die heutige Chihuahuan Wüste von einem Inlandsurmeer bedeckt. Aus diesem Meer bildete sich aus der Ablagerung von Schwämmen, Algen, Muscheln und Calciten ein 400 Meilen langes, hufeisenförmiges Riff, als das Meer vermutlich verdunstete und dabei im Riff Risse entstanden. Bei der Verdunstung lagerten sich auch Salze und "gypsum" ab, die das Riff damit unter sich begruben.

In den folgenden Millionen Jahren wurde das Felsenriff durch Aufwerfungen und Erosion freigelegt. Nun konnte das Regenwasser in die Risse eindringen und langsam den Kalkstein auflösen. Damit begann die Bildung der großen unterirdischen Räume. Gleichzeitig entwickelte sich aus Ablagerungen im Riff schweflige Gase, die aufströmten. Die Gase lösten sich im Grundwasser und bildeten schweflige Säuren. Die geballte Kraft dieser ätzenden Substanz erklären die Größe der Durchgänge.

Vor nun mehr als 500.000 Jahren, als das Riff ein Teil der Guadalupe Mountains war und die Höhlen bereits ausgeformt waren, entstanden die Stalaktiten und Stalagmiten Tropfen für Tropfen. Das von außen eindringende Wasser bildete zusammen mit Gasen eine dünne Säure. Diese löste dann aus dem Kalkstein die Calcide, die dann in Billionen von Tropfen die Höhlenformationen bildeten.

Dort wo Wasser von den Höhlendecken tropfte, bildeten sich zuerst dünne "Sodahalme", die sich zu größeren Stalaktiten entwickelten. Fiel das Wasser auf den Boden, wuchsen
Stalagmiten. Auf diese Weise entstanden die heute sichtbaren Formen.

 6 Carlsbad Caverns NP  Carlsbad Caverns

Die Carlsbad Caverns sind die größten Höhlen der Erde. Mit dem Aufzug fährt man 700 Fuß hinunter. Die Rundwege gehen noch tiefer. Welche Ausdehnung der Bereich hat, den man besichtigen kann ist uns nicht bekannt. Es gibt auch noch eine "Untere Höhle", die man nicht besichtigen kann. Hier will man Veränderungen feststellen. Außerdem gibt es Höhlen, die nicht zugänglich gemacht werden, weil man dort lebende Organismen gefunden hat. Insgesamt kennt man hier in diesem Bereich 106 Höhlen. Man nimmt jedoch an, dass es noch weitere unbekannte Höhlen gibt.

Die Temperatur in den offenen Höhlen ist immer bei ca. + 13°C.

Vor 72 Jahren wurde begonnen, die Höhlen offiziell zu erforschen. Wenn man den Rundweg
geht, kommt man an eine Stelle, an der sich neue Stalagmiten gebildet haben. Es sind mehrere Erhebungen von ca.1 cm zu sehen.

Generell hat man nicht erforschen können, wie alt die einzelnen Säulen, Vorhänge oder Gebilde sind. Es fällt auf, dass viele Stalaktiten und Stalagmiten nicht glatt sind, sondern mit Kügelchen besetzt sind. Man hat hierfür den Ausdruck "Popcorn" geprägt.

In Bereich "King's Palace" gibt es die schönsten Formationen, im Big Room sind es die großen und weiten Räume, die überzeugen.

Wir haben auf unseren Reisen schon etliche Höhlen besichtigt, die für sich betrachtet sehr schön waren, entweder in einzelnen Räumen, wie z.B. im Felsen von Gibraltar, oder den Farben, wie in der Türkei. Aber keine dieser Höhlen reicht an die Carlsbad Caverns heran, die sowohl von der Größe, d.h. Ausdehnung und Tiefe, der Menge der Stalaktiten und Stalagmiten und der Figuren einzigartig sein dürfte.

Es gibt in den Carlsbad Caverns noch eine besondere Sehenswürdigkeit. Das sind die Fledermäuse, die von März bis Oktober aus Mexico in die Höhle kommen und dort den Sommer über leben. Jeden Abend fliegen Abertausende "Bats" aus der Höhle hinaus und gehen auf Nahrungssuche. Man kennt mehrere Arten, die hier den Sommer über leben. Man hat aber auch festgestellt, dass einige Arten ausbleiben. Sie fühlen sich durch den Höhlentourismus und das dabei erzeugte Licht gestört.

Wir fahren nach Carlsbad. Über diesen Ort berichtet man, dass er sich "Eddy" (Wirbel) nannte. Als eine heute unbedeutende Mineralquelle erschlossen wurde, die in der Zusammensetzung der Quelle in Karlsbad in der Tschechei glich, nannte man den Ort einfach in Carlsbad um. Der County hat heute noch den Namen Eddy.

Wieder einmal ein großer Sprung. Diesmal nach Alamogordo.

Wir fahren durch den Lincoln National Forest. Wir fahren in einer wunderschönen Gebirgsregion, die sehr sanft ist. Auf den Weiden recht viel Vieh, meist Rinder. Im Schatten der Hänge sehen wir auf einmal etwas Schnee, der jede Meile, die wir fahren, höher wird. Wir kommen in den Winter. Es ist kalt. Bei Fahrt in der Sonne nur 5,9°C. Der Schnee liegt schon an den Straßenrändern. In Deutschland würden wir von einem wunderschönen Wintertag reden. Schnee, strahlend blauer Himmel, kalt und eine herrliche Gegend.

Es ist für ein besonderes Erlebnis hier durch den Schnee und den Wald zu fahren, da wir ja seit Wochen nur durch Wüste gekommen sind. Vor Cloudcroft dann Skilifte. Im Ort schiebt man Schnee. Alle Parkplätze zugeschneit oder mit Schneebergen versperrt. Im Ort auch die höchste Stelle des Passes mit 8.650 Ft (2.636 m). Jetzt geht es 16 Meilen mit 6 % abwärts nach Alamogordo.

Von der Abfahrt aus sehen wir schon die "White Sands" vor den dunklen San Andres Mountains. Die White Sands ziehen sich auf Meilen vor den San Andres Mountains entlang. Es sind weiße Wanderdünen. Man kann mit dem Fahrzeug eine große Loop von 16 mi abfahren. Die ganze Situation kommt einem unwirklich vor, wenn man durch diese weiße Dünen fährt. Man glaubt, es sei Schnee und ist irritiert, insbesondere auch dadurch, dass ein Schneepflug den auf den Weg gewehten Sand immer wieder wegschiebt. Dieses NM ist schon ein besonderes Erlebnis.

Zur Entstehung dieser Dünen finden wir folgende Erklärung:

Am nördlichen Ende der Chihuahuan Desert liegt das von Gebirgen (San Andres und Sacremento Mountains) umringte "Tularosa Basin". Hier in diesem Becken liegen auf 275 Quadrat Meilen die "gypsum" Sanddünen. Das Mineral "gypsum" ist ein Calciumsulfat
(CaSO
4 – 2H2O), das hier in der seltenen Form von Sand gefunden wird.

Vor 250 Millionen Jahren lag das "gypsum" auf dem Boden eines Urmeeres und man nimmt an, dass es zu Stein wurde. Vor 70 Millionen Jahren, als die Rocky Mountains aufgefaltet wurden, wurde aus diesem Meer ein gigantischer Dom. Dann begann dieser Dom vor 10 Millionen Jahren einzubrechen und es entstand das "Tularosa Basin". Das "gypsum", das wasserlöslich ist, wurde in den nachfolgenden Millionen Jahren durch Regen und Schnee in den umliegenden Gebirgen von den Felsen gelöst und ins Tularosa Becken gespült. Normalerweise wird das gelöste "gypsum" von den Flüssen ins Meer gespült. Da aber das Tularosa Becken nicht entwässert wird, blieb das gypsum zusammen mit anderen Sedimenten hier liegen und deshalb können wir heute die "White Sands Dunes" sehen.

7 White Sands NM White Sands NM

Wir übernachten im Oliver Lee MSP. Am nördlichen Ende der Chihuahuan Desert liegt das von Gebirgen (San Andres und Sacremento Mountains) umringte "Tularosa Basin". Vom Oliver Lee MSP blickt man auf diesen Bereich mit Alamogordo und den White Sand Dunes.

Die Chihuahuan Desert ist die zweitgrößte Wüste in USA.. Sie umfasst weite Gebiete in Mexico, den Südwesten von Texas, Südost Arizona und den Süden von New Mexico. Hier bei Alamogordo liegt sie auf 1.220 m über NN.

Die Temperaturunterschiede sind sehr extrem. Im Sommer bis + 38°C und im Winter bis - 18°C. Im Jahresdurchschnitt fallen hier nur 28 cm Regen und die heißen Sommerwinde trocknen alles aus.
Der MSP erinnert durch den Namen an Oliver Lee, einen Rancher, der hier ab 1893 lebte. Sein Farmhaus wurde originalgetreu aufgebaut und ausgestattet. Durch seine Geschicklichkeit bzgl. der Bewässerung des Gebietes, konnte er Ackerbau und Viehzucht betreiben. Es gab Rinder- und Pferdezucht. Er war auch an der Gründung von Alamogordo beteiligt und Abgeordneter in beiden Häusern der Gesetzgebung von New Mexico.

Wir fahren weiter durch die Chihuahuan Desert. In Las Cruses kommen wir über den Rio Grande, der hier ein ca. 50 m breites Flussbett hat, aber nur ein Rinnsal von weniger als ca. 6 m ist. Der Rest des Flussbettes ist ausgetrocknet. Der Rio Grande kommt irgendwo aus Colorado und wird ca. 50 Meilen weiter nördlich mehrfach aufgestaut. Dort ist der Cabello und der Elephant Butte Lake entstanden.

Ab Deming fahren wir dann immer noch durch Wüste nordwärts zum City of Rocks SP. Der City of Rocks SP liegt abseits der Durchgangsstraße. Hier hat man 1952 einen SP in der Chihuahuan Wüste auf 5.200 Ft. NN angelegt. Der SP ist ein geologisches Monument, da es hier auf ganz engem Gebiet wunderschön geformte Felsen gibt, die vor ca. 35 Millionen Jahren nach einem Vulkanausbruch hier zu liegen kamen. Die Steine sind aus "Kneeling Nun Tuff" (deutsche Übersetzung nicht möglich), die in den folgenden Millionen Jahren dann ihre heutige Form bekommen haben.

 8 City of Rocks SP  

City of the Rocks

Wir machen einen Spaziergang durch die Felsen und sind von den dort wunderschön angelegten Campsites begeistert. Wir klettern durch und auf die Felsen und stellen fest, dass wir wieder einmal ein Paradies gefunden haben. Besonders wohltuend ist die Ruhe. Im Sommer wird es wohl nicht so ruhig sein. Von den Felsen, die teilweise auf einem Hügel liegen, hat man wunderschöne Durch- und Ausblicke in die Wüste und die fernen Bergketten.

Das nächst Ziel sind die Gila Cliff Dwellings. Wir sind in einem wunderschönen Hochgebirgstal mit weiten Grassteppen und Pinien Hochwald. Ich habe die Vorstellung, dass hier die Büffel weideten und es die Jagdgründe der Apachen waren.

Auf einem Rundweg kann man sieben Höhlen, mit 40 Räumen besichtigen, die von Mogollonen in steilen Felswänden 180 Ft. über dem Canyongrund erbaut wurden. Die Mogollon siedelten hier etwa ab 1280. Wie lange die Besiedlung dauerte, ist nicht festgestellt. Anfangs 1300 müssen die Höhlen verlassen worden sein. Man hat aber Beweise, dass schon eine frühere Besiedlung der Höhlen stattgefunden hat.

                       9 Cliff Dwellings  Cliff Dwellings

Später machten dann nomadisierende Gruppen der Apachen dieses Gebiet zu ihrer Heimat, bis sie Ende 1800 von weißen Siedlern und der amerikanischen Armee vertrieben wurden.

In Gila Hot Springs war damals ein kleines Militärcamp. Heute eine Ansammlung weniger Hütten und ein RV Platz.

Wir wechseln nach Arizona. Erste Station ist Tucson.

Wir besichtigen den Saguaro (sprich: "Sa-WAH-row") NP, der zweigeteilt ist. Wir fangen mit dem östlichen Teil an. Dort kann man auf einer 8 Meilen langen Loop durch eine wunderschöne Kakteenlandschaft fahren. Der Saguaro NP bei Tucson liegt in der Sonora Wüste. Diese Wüste übertrifft alle amerikanischen Wüsten an Pflanzenüppigkeit und Tierreichtum. Sie ist jedoch eine der trockensten und heißesten Gegenden des Kontinents.

Die Saguaro Kaktee ist sehr variantenreich. Ihr Aussehen hat viele Formen, manche erinnern an menschliche Gestalten.

Eine Kaktee produziert Zehntausende von Samen pro Jahr und über 40 Mio. in ihrer Lebenszeit, einem Zeitraum von 175 bis zu 200 Jahren. Aus allem Samen, den eine Kaktee in ihrer Lebenszeit produziert, wächst höchstens eine vollgewachsene Saguaro. Erst nach 50 Jahren hat eine junge Saguaro die Höhe von ca. 2 Metern. Nach ungefähr 75 Jahren wächst ein erster Auswuchs, ein Arm. Zu dieser Zeit blüht die Saguaro erstmals und bildet dann auch Früchte. Nach hundert Jahren kann eine Saguaro 8 Meter groß sein. Die größten Saguaros, bis zu 16 Meter hoch und 7.300 kg schwer, sind über 150 Jahre alt und damit die größten Kakteen der
USA.

                       10 Saguaro NP Arizona  Saguaro NP Arizona

Heute stehen alle Pflanzen im NP unter Naturschutz und es darf nichts gepflückt werden. Trotzdem werden kleine Saguaros gestohlen und verkauft.

Jahrhundertlang lebten die Bewohner der Sonora Wüste von dieser Kaktee. Im Sommer gibt es saftige, feigenartige Früchte, aus denen Sirup und Marmelade gemacht wurde. Für religiöse Zeremonien wurde daraus auch Wein hergestellt. Die Kerne der Frucht waren Hühnerfutter und das Gerippe, das der Kaktee Halt gibt, diente als Baumaterial für Hütten und Zäune.
Nachdem das Gebiet 1933 zum NP erklärt wurde und nicht mehr als Viehweide genutzt werden darf, erholt sich der Kakteenbestand wieder. Man glaubt, das Frost und Kälte die Hauptursache des Saguaro Sterbens hier im NP ist.

Wir machen einen Abstecher nach Tombstone (Grabstein).

Tombstone liegt auf ca. 4.500 Ft. NN. Der Wahlspruch des Ortes lautet: Live the Legend in the town "Too Tough to Die". Auf deutsch: "Zu zäh, um zu sterben". Getreu dieses Spruches lebt die Stadt heute von der Legende des Marshal "Wyatt Earp", "Doc Holliday" und den bösen Buben wie Billy und Ike Clanton.

 11 TombstoneTombstone entstand am 01.08.1877, als Edward Lawrence Schieffelin seinen ersten "claim" absteckte und ihn "Tombstone" nannte. Tombstone war eine Silbermine und 1890 lebten hier nahezu 9.000 Einwohner. Die New York Times berichtete damals, dass das "Bird Cage Theatre" …"the most famous honky-tonk in America between 1881 – 1889 ….." war. Es sei das wildeste und schlimmste Nachtlokal mit Cancan-Tanz- und anderen riskanten Aufführungen. Prostitution war hier legal.
Das Bird Cage Theatre, war nicht nur Theater sondern auch Saloon und Spielhölle. Es war in seiner Glanzzeit bis 1889 ununterbrochen neun Jahre lang Tag und Nacht 24 Stunden geöffnet. Hier fanden 16 nachgewiesene Schießereien statt und das längste Pokerspiel in der Westerngeschichte, an das man sich erinnern kann. Es dauerte 8 Jahre, 5 Monate und 3 Tage. Der Mindesteinsatz betrug $ 1.000.

Heute werden an verschiedenen Stellen im Ort "possenhafte" Gunfights nachgestellt. Die Allen St, die ehem. Hauptstraße, ist für den Autoverkehr gesperrt. Überall laufen Menschen in historischen Kleidern herum, Postkutschen fahren Touristen durch den Ort und im "Big Nose Kates Saloon" bedienen Kellnerinnen in leichtgeschürzten Kleidern der damaligen Zeit. Hier werden auch nostalgische Musik- und Tanzaufführungen gezeigt.

Wir fahren zum Westteil des Saguaro NP in der Sonora Desert. Hier in der Sonora Desert lebten und leben die Tohono O'odham Indianer. Ihr Leben gestaltet sich ganz nach der Saguaro. Ihr Kalender beginnt im Juni, wenn die Früchte der Saguaro reif sind und von ihnen geerntet und verarbeitet werden.

In diesem Bereich liegt das Desert Museum. Der Begriff "Wüstenmuseum" trifft nach unserem Verständnis nicht ganz, was man erwartet. Tatsächlich ist es eine sehr gut gelungene Kombination von Botanischem Garten und Kleintierzoo unter dem Titel "Flora und Fauna der Wüste". Was man hier geleistet hat, ist schon phantastisch. Über 300 Tierarten der Wüste und dazu über 1200 Pflanzenarten, die meisten davon Kakteen, sind in diesem wundervollen Themenpark in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.

Es werden Tiere und Pflanzen der Sonora Wüste gezeigt, die sich über Teile von Arizona und Californien sowie der mexicanischen Staaten Sonora und Baja California erstreckt.

Einige Beispiele: Bergwälder der Sonora Wüste mit den dort lebenden Tieren und Pflanzen, das Wüstengrasland der Sonora Wüste mit den Präriehunden, die Wildkatzen der Region – Ozelot, Bobcat und Puma, Vogelanlagen, Wüstengarten, Kolibrihaus, Kaktusgarten, Fische und Amphibien.

Und nun stehen wir in den Tucson Mountains auf dem Gilbert Ray Campground in der Sonne bei + 32,4 °C und blicken hinunter in die Sonora Desert. Unser nächstes Ziel ist Phoenix.

Wir werden weiter berichten.

Wir wissen, dass dieser Bericht etwas umfangreich geworden ist. Wir wollten ihn aber nicht teilen, weil er sich dann zu weit von der Wirklichkeit entfernt, denn es ist voraussichtlich der vorletzte Bericht.

In einigen Tagen sind wir wieder in Californien und der Kreis wird sich schließen. Wir haben heute nur noch 45 Tage bis zu unserem Rückflug nach Frankfurt.

Es grüßen recht herzlich

Bruni + Norbert "On Tour in USA"

Tucson, Gilbert Ray Campground, 02 – 06 – 2004

 

 

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