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- 7. Bericht
- Im Bryce Canyon NP 09.07. – 10.07.2004
- Wir verlassen den Zion NP nach Osten und müssen deshalb einen Tunnel benutzen der 1930/31 gebaut wurde. Damals gab es noch keine Womos. Wir benötigen die gesamte Straße, die dazu gesperrt wird.
- Von der Kreuzung innerhalb des Zion NP geht es in etlichen Haarnadelkurven hinauf zum Tunnel. Von dieser Strecke nochmals atemberaubende Ausblicke in die Steilwände des West Rim.
- Wenn man aus dem Tunnel kommt, meint man in einer anderen Landschaft zu sein. Die Farben sind unverändert, jedoch bunter und die Felsen haben andere Formen, sie sind runder, abgeschliffener und kaum Steilwände. Außerdem gibt es viel Wald.

- Auf dem Weg zum Bryce NP müssen wir durch Red Canyon.
- Durch Erosion sind hier wunderschöne Felsformationen entstanden, die in der Sonne geld-rot leuchten. Alle ¼ mi. gibt es Haltebuchten, damit man die verschienen Formen der Felssäulen gen. "Hoodoo" bestaunen und fotografieren kann. Ein toller Vorgeschmack auf den Bryce Canyon NP.
Hoodoos im Red Canyon
- Der Red Canyon ist ein Anstieg von einer Hochebene zur nächsten. Es geht weiter durch flache, weite, grüne Landschaft. Wir sind jetzt auf EL. 7.619 Ft.
- Am Nachmittag fahren wir mit dem Shuttle zum Visitor Center und dann weiter zum Aussichtspunkt "Sunset Point". Vor uns, d.h. unter uns, die ganze Kulisse des NP in allen Farben und Formen. Der Blick geht ungehemmt über das bizarre Amphitheater dieser grandiosen Landschaft, die nun schon rund 63 Millionen Jahren besteht und durch Erosion die heutige Form erhielt.
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- Bryce NP - Amphitheater
- Wir können über die Farben und Formen nur staunen und laufen an der Abbruchkante (Rim) ein Stück in diese und dann in die andere Richtung. Immer wieder neue, anders geformte Hoodoos. Und der Foto ist ununterbrochen im Einsatz. Von hier kann man ca. 4 km am Rim entlang über Inspiration Point zum Bryce Point laufen. Bruni, die sich im Bus noch geweigert hat zu wandern, ist angesichts dieser Natur sofort damit einverstanden entlang des Rims zu laufen.
- Alle paar Meter verändern sich die Formen und Farben, da man von einer anderen Stelle hinunterblickt. Die Sonne, die nur sporadisch die Szene beleuchtet, lässt die Farben besonders schön leuchten. Wir laufen im Halbbogen gegen den Uhrzeiger und immer mehr dieses phantastischen Canyons öffnet sich uns. Wir bleiben stehen und geben den Hoodoos unsere eigenen Namen wie Bär, Tempel, Festung etc.
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- Bryce NP – Thors Hammer
- Bei Bryce Point liegt dann der ganze Kessel unter uns. Ein grandioses Amphitheater mit Weitblick zu den Black und Navajo Mountains.
- Wir sind glücklich, dass wir den Rim Trail laufen und diese grandiose Landschaft erleben dürfen.
- Am nächsten Tag fahren wir mit unserem Womo zu Sunset Point und wandern von hier auf dem Navajo Trail hinunter in den Canyon. Nach einem großen Bogen müssen wir wieder hinauf zu unserem Ausgangspunkt. Wir sehen die Hoodoos nun von unten und in ganz engen Ausschnitten. Aber auch diese Ansichten vermitteln einmalige Ausblicke mit wechselndem Licht, Schatten, Formen und Farben.
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- Bryce NP – Navajo Trail
- Wenn es auch nur eine ganz kleine Wanderung war, so wäre es schade gewesen, wenn wir sie nicht gemacht hätten.
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