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34. Bericht USA
Lake Powell und Rainbow Bridge vom 14.09. – 16.09.05
Nach langer Zeit stehen wir wieder einmal mit der Sonne auf. Die Bootstour beginnt um 8:00 am MDST und dauert 7 ½ Std. Man soll aber 30 Min. vorher vorbeikommen und bezahlen.
Karten Lake Powell
Punkt 8:00 am legt die "Desert Shadow" vom Dock ab.
Drei Stunden geht es nun auf dem Lake Powell vorbei an den unterschiedlichsten Felsformationen. Man kann sich alle möglichen Namen für die Felsen ausdenken. Es geht durch den Hauptkanal, in den große und kleine Canyons münden. Es ist wie eine Fahrt durch ein Märchenland. Der hellblaue Himmel, die Felsformationen in grau, gelb, braun und schokoladenfarben und das dunkelblaue Wasser, das glasklar ist. Das kann man eigentlich nicht verstehen, denn der Colorado River kommt als schmutziges Wasser an und ist bald nach dem Glen Canyon Damm wieder grau-braun! Lake Powell
Lake Powell
Lake Powell
Nach fast drei Stunden Fahrt biegt die Desert Shadow in einen engen, gewundenen Seitencanyon ein. Nach kurzer, langsamer Fahrt durch Felswände von über 100 m Höhe legt sie an einem Steg an.
Rainbow Canyon
Rainbow Canyon
Von hier ein moderater Weg von 1 ¼ mi zur Rainbow Bridge, der Welt größte Naturbrücke. Dann liegt sie majestätisch vor uns und gegen sie verblassen alle Naturbrücken, die wir bislang gesehen haben. Es ist ein Gleichklang von Formen und Farben, eingebettet zwischen himmelhohen, glatten, schokoladenen Felswänden.
Rainbow Bridge
An der Brücke ein Ranger, der informiert aber auch darauf achtet, dass die Würde des Monumentes geachtet wird, denn es ist ein heiliger Platz der Indianer und es bedurfte etlicher Regelungen, bis sie den Touristenbesuchen zustimmten.
Im Jahre 1999 führte der Canyon und der Lake Powell so viel Wasser, dass man mit dem Boot bis zum Rainbow fahren konnte. Das war aber ein Ausnahmezustand. Noch heute kann man an den Felswänden des Lake Powell Hochwassermarken sehen, die um die 15 m über dem derzeitigen Wasserstand liegen. Bilder, auf denen im Canyon unter der Rainbow Bridge Wasser zu sehen ist, müssen 1999 aufgenommen worden sein. Heute sind die letzten Wasserreste bald eine Meile vom Bogen entfernt.
Nach genau 1 ½ Std. Aufenthalt legt das Boot vom Dock ab und es geht die gleiche Strecke zurück. Nun aber die Landschaft bei einer anderen Beleuchtung entspr. des Sonnenstandes.
Es war wieder eine sagenhafte Tour, die sich Bruni ausgesucht hat.
Las Vegas, NV, 19.09.2005
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