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25. Bericht USA
Durch Idaho vom 13.08. – 16.08.05 Zum Hells Canyon und weiter nach Oregon
Nach Boise ist der Hells Canyon auf der Grenze zwischen Idaho und Oregon das nächste Ziel.
Wir kommen wir an den Payette River. Er windet sich durch den Canyon und an seinen Ufern wachsen immer mehr Nadelbäume. Dann wird der Payette immer schmaler und zu einem "Wildwasser". Es sprudelt, tost und tobt ganz gewaltig und sieht herrlich aus, da die Sonne in die weißen Strudel hineinleuchtet. Das ganze Tal wird enger, die Berge höher und die Hänge steiler. Die Baumgrenze ist weit nach oben gerutscht.
Plötzlich kommt man aus dem Canyon heraus und aus dem Wildwasser wird ein See, glatt und still. Es ist ein weites Tal geworden.
Man kommt zum Brownlee Stausee, der zwischen braunen Bergen liegt. Der Wasserspiegel war schon viel höher. Unterhalb des Damms das E-Werk und der breite Snake River, der durch den Oxbow Dam gestaut wird. Am Damm Campgrounds.
Mit der Überquerung des Snake River ist man in Oregon. Es geht am gestauten Snake entlang. Auch hier kleine Campgrounds. Bei Carter's Landing unter Bäumen ein freier Platz. Wir bleiben hier. Es ist aber unwahrscheinlich heiß. Um 6:00 pm MDST noch fast 30°C Außentemperatur. Im Womo 33,1°C.
Snake River Reservoir
Der Snake River wird in diesem Bereich 3 x zur Stromerzeugung gestaut. Zuerst durch den Brownlee Dam, dann kommt nach ca. 12 mi der Oxbow Dam und dann nach 22 mi der Hells Dam. Erst dann darf der Snake wieder River sein.
Bei Oxbow wird der Snake River wieder überquert und die Hells Canyon Rd. geht auf der Ostseite des gestauten Snake River in Idaho weiter.
Der Schlangenfluss entspricht seinem Namen. Er windet sich wie eine Schlage durch die Berge, die an manchen Stellen senkrecht aus dem River heraus aufsteigen. Meist geht die Straße in Höhe des Rivers entlang. An einer Stelle steigt sie jedoch recht hoch in den Berg. Hier war, bevor der Damm den Snake staute, ein Tunnel, der heute, genau wie der meiste Teil der ehemaligen Straße, geflutet ist.
Snake River im Hells Canyon
Erst im letzten Abschnitt der Strecke wird der Höllen Canyon in etwa seinem Namen gerecht. Es ist eine wild zerklüftete braune, steile und felsige Berglandschaft ohne Bäume. Der gestaute Snake aber glatt wie ein See. An manchen Stellen im Uferbereich Bäume und Sträucher. Einige kleine Campgrounds in der prallen Sonne. Bis zum Hells Dam sind es 22 mi. Dort ist der Hwy zu Ende; man kann hier auf ein Jetboot umsteigen und den dann mit Stromschnellen vollgepackten Snake River befahren.
In der Luft starker Dunst bzw. Rauch und Brandgeruch von einem "Wildfire", die Sicht ist deshalb stark eingeschränkt.
Snake River nach Hells Canyon Dam
Am Brownlee Lake hat Idahopower einen Campground eingerichtet. Wir machen hier einen Ruhetag. Ein schöner, dicker Nadelbaum hält uns die meiste Sonne ab. Darunter Tisch mit Bänken. Ein idealer Platz mit Blick auf die Bootrampe. Wir sitzen unter dem Nadelbaum im Schatten und da gibt es auch Mittagessen. Am Nachmittag um 4:00 pm MDST aber trotz Schatten und leichtem Wind 34,7°C. Zu unserer Überraschung ist der Himmel am nächsten Morgen total mit hohen Wolken zugezogen. Bis zum Mittag hat der Wind den Himmel jedoch wieder blankgeputzt und die Sonne verteilt unvermindert Hitze über dem See und dem Campground. Trotzdem sitzen wir bei 35°C im Schatten unter unserem Nadelbaum. Zum Mittag gibt es Pancake, im Freien zubereitet. Im Womo sind es über 38°C. Wir starten die Klimaanlage. Üpl. Brownlee Lake
Brownlee Lake, ID, 16.08.2005
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