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- 1. Bericht
- Von Rhina nach Rio Vista 15.06. – 16.06.2004
Von Rhina aus haben wir einen Umweg über Bad Nauheim und Friedberg gemacht, um schließlich am 14.06.04 in Frankfurt unser drei Wochen vorher gekauftes Womo, den ADRIA WIN, gegen einen Hymer EXSIS einzutauschen, den wir im November, wenn wir aus USA zurückkommen abholen werden.
- Am 15.06.04 standen wir so frühzeitig vor den Schaltern von CONTINENTAL Airline, dass überhaupt noch nieman dort war.
- Recht bald gins dann los und wir hatten genügend Zeit zu Frühstücken und zum Gate zu laufen. Für Bruni eine etwas beschwerliche Angelegenheit, da sie sich einige Tage vorher bei einer Wanderung auf der Wasserkuppe den rechten Fuß vertreten hatte.
- Einmal im Flieger gings bald nach dem Start auf 32.000 Ft. Reiseflughöhe. Über Düsseldorf – Amsterdam – GB / Manchester – IR / nördl. Dublin – Atlantic – Labrador Sea – Neufundland / nördl. von Corner Brook – USA / Maine / Bangor – New Hampshire – Vermont – gings nach Newark.

- Flieger von CONTINENTAL
- Um 01:50 pm EDST standen wir im Flughafengebäude. Nach langen Wegen dann auch als letzte Passagiere vorm Immigrations Officer, einer jungen Beamtin.
- Insgesamt stand uns fürs Umsteigen auf den Flieger nach SFC nur 1:20 Std. zur Verfügung.
- Schwierig wurde es, als die Immigrationsbeamtin "Miss Lee" überhaupt nicht damit einverstanden war, dass wir uns länger in USA als in Deutschland aufhalten. Sie äußerte permanent ihren Unwillen über diese Tatsache, behandelte uns unfreundlich und ignorierte unsere Argumente. Wir mussten Fingerabdrücke geben und wurden fotografiert, das jedoch inzwischen für Visainhaber Standard ist. Als wir dann auch noch kein Rückflugticket vorlegen konnten, war es ihr zuviel. Wir wurden zu einer rückwärtigen (vorgesetzten ?) Stelle für Problemfälle gebracht. Ohne größere Befragung und Umstände bekamen wir die Aufenthaltserlaubnis bis 14. Dezember 2004. Wir deuteten das Verhalten des Beamten so, dass er die Entscheidung von "Miss Lee" überhaupt nicht verstand. Auf unsere Nachfrage erklärte er uns, dass wir jederzeit für jeweils sechs Monate einreisen könnten.
- Nun holten wir die Koffer, die einsam auf dem sich drehenden Band standen. Beim Zoll keine Kontrolle. Nur Abgabe der Zollerklärung. Danach re-check der Koffer und weiter zum Gate
- C 128. Bis zum Abflug zu dieser Zeit noch 20 Min. Zu allem Überfluss dann noch eine weitere Personen- und Handgepäckkontrolle. Davor eine ewig lange Schlange. Hätten wir uns angestellt, wäre der Flieger weg gewesen. Ich habe einen Kontrollbeamten auf unser Problem hingewiesen. Er prüfte unsere Pässe und Bordkarten und wir konnten zur Kontrolle. Im Handgepäck hatte ich einen Tacker, der Aufsehen erregte und mir schließlich abgenommen wurde.
- 10 Minuten vor Abflug waren wir dann endlich am Gate C 128. Im Flieger hatten schon alle Platz genommen. Kaum das wir saßen, ging es auch schon los.
- Am Flughafen in SFC wurden wir von Herrn Graner in Empfang genommen und nach Oakley gebacht.
- Bei Graners stand unser Womo schon blitzend vor der Tür. Alles überprüft. Ölwechsel, neuer Filter, Reifendruck, Frischwasser, Generator, Batteriegeladen und der Kühlschrank in Betrieb.
- Nach der Begrüßung wollten wir weiter, wurden aber informiert, dass wir fürs Abendessen und das Frühstück am nächsten Morgen eingeplant seien. Also blieben wir und Bruni begann das Womo ein- und die Koffer auszuräumen.
- So gab's dann ein gemeinsames Abendessen und viel zu erzählen. Graners haben das neu gebaute Waldhaus schon verkauft und nebenan ein großes Haus gekauft.
- Nach ca. 22 Stunden konnten wir uns nicht mehr auf den Beinen halten und gingen ins Womo schlafen.
- Wir hatten geplant, in Oakley neue Reifen aus Womo zu montieren. Leider gab es aber zwischenzeitlich Probleme, so dass wir entweder ohne Reifen gefahren wären oder aber diese selbst in Las Vegas holen sollten. Wir votierten für Las Vegas und hatten damit unsere vorläufige Reiseroute schon auf den Kopf gestellt, bevor es überhaupt los gegangen war.
- Nach langem Frühstück, haben wir dann den Absprung geschafft. Bei Albertsons wurden die Vorräte aufgestockt, in Antioch bei AAA das Kartenmaterial ergänzt und schließlich noch getankt. Hierbei kommen einem die Tränen, denn eine Gallone kostete $ 2,19 . Später, in der LakeTahoe Region, $ 2,53 und mehr.
- Unsere heutige Etappe brachte uns dann bis Rio Vista, 32 mi. von Oakley entfernt.
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