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14. Bericht
Von Moab nach Salt Lake City 23.07. – 25.07.2004
Wir fahren am Colorado River ein Stück aufwärts. Seine grau-braunen Wasser fließen die nächsten 20 mi eher ruhig durch einen tiefen, gewundenen Canyon, an dessen Ufern viele Büsche und Bäume stehen. Wir sind in etwa auf Flusshöhe und über uns türmen sich auf beiden Seiten des Flusses die Schokoladenfelsen. Erneut eine gigantische Landschaft.
Der Colorado bei Moab
Dort wo die La Sal Mts. Loop Rd. beginnt, öffnet sich der enge Canyon zu einer weiten Landschaft. Wir fahren auf dieser Straße ein Stück ins Castle Valley. Anfangs fahren wir durch kleine und große Sandhügel ein Stück aufwärts. Auf der Kuppe angekommen, liegt vor uns ein weites, grünes, lang gezogenes Tal, das von weiteren Felswänden begrenz wird. Am Ende des Tales ragen die La Sal Mts. in den Himmel. Das Tal erscheint fruchtbar und ist gut besiedelt. Nach den uns gegebenen Hinweisen sollen hier ähnliche Felsformationen wie im Monument Valley sein. Wir sehen jedoch nur eine erwähnenswerte Gruppe schön gegliederter Felsen. Fährt man auf der Loop weiter, kommt man zurück nach Moab.
Auf der Loop bei Moab
Da dies nicht unsere Richtung ist, drehen wir und fahren zurück an den Colorado. Nach einigen Meilen bauen sich rechts und links des Colorado wieder mächtige Felswände auf und wir sind wieder in einer engen Schlucht.
Danach fahren wir durch ein flaches, weites Wüstenhochtal zur # I – 70. Es gibt keine hohen Felswände mehr sondern nur einige Sandhügel. Nun wird die Strecke vorübergehend uninteressant. Erst ab Price gibt es wieder etwas zu sehen.
Es geht auf Meilen aufwärts bis zum Soldier Summit auf EL. 7.477 Ft. Rechts und links der Straße graue Berge. An der Basis viel Bims. Es geht am Price River entlang, der sich zu einem schönen Gebirgsbach entwickelt.
Am Ende des Canyons, durch den wir gefahren sind, öffnet sich eine weite Wüstenhochebene. Auch hier wieder die kleinen silbergrau-blauen Büsche aber auch Niederwald. Je höher wir kommen, desto mehr ähnelt die Landschaft den Alpen mit weiten Hochalmen. Jetzt gibt es auch Gras und ein anderer Bach fließt neben der Straße. Am Summit ist im Winter ein Skigebiet. Mit schönen Ausblicken auf ein hohes Gebirge fahren wir nun abwärts bis zur # I – 15 und auf dieser nach Ogden, da es in Salt Lake City direkt keinen Campground gibt.
In Salt Lake City, sehen wir uns den Historic Temple Square der "The Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints" an. Wir kommen gerade zurecht, um den "Mormon Tabernacle Choir" zu hören, der im Tabernacle singt.
Anschließend werden Führungen in den verschiedensten Sprachen angeboten. Eine junge deutsche Frau, die hier für 18 Monate ihrer Kirche dient, führt uns durch einige Bereiche des Historic Temple Square. Dabei bleibt es nicht aus, dass diese Führung generell zur Missionierung genutzt wird.
Salt Lake City Mormonentempel
Zwischen dem Temple – der nur von Glaubensangehörigen betreten werden darf – und dem kirchlichen Verwaltungsgebäude, hat man eine wunderschöne Anlage mit Springbrunnen gestaltet und geht verschwenderisch mit blühenden Blumenrabatten um.
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