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- 13. Bericht
- Der Arches NP 21.07. – 22.07.04
- Der Arches NP liegt ca. 3 mi. vom Campground entfernt. Zwischen Campground und dem NP überqueren wir den Colorado River, der hier breit und braun-grau dahinfließt. Von der einfahrt geht es in einigen Switchbacks recht ordentlich hoch und man hat einen schönen Ausblick auf die Ebene mit Moab.
- Wesentlich interessanter sind aber die Felsen, die sich links neben uns erheben. Inzwischen wissen wir, dass sich hier im felsen- und canyonreichen südl. Utah die NP's wesentlich voneinander unterscheiden. Meist gibt es überall die schokoladenbraune Felswände, aber die im Arches NP durch Wind und Wetter entstandenen Formationen – insbesondere die zahlreichen Arches – unterscheiden sich in dieser an Naturwundern so reichen Region doch erheblich von anderen Landschaftsbildern.
- Auf alle Fälle sind ab der Einfahrt und danach an der "Park Avenue" großartige Felswände, Türme und Nadeln zu sehen. Der wirklich erste Höhepunkt ist der Overlook über die Park Avenue, ein kurzer Canyon, der von gewaltigen, stark gegliederten Wänden überragt wird.
- Arches NP Park Avenue

- Sie endet bei den Courthouse Towers, ebenfalls sagenhafte Felsen. Vom Overlook bis zu den Towers sind es auf der abfallenden Straße keine zwei Meilen. Unten, am Ende der Avenue, dann der Blick den Canyon hinauf. Bei mir persönlich hat dieses Sektion des Arches NP bei weitem den nachhaltigsten Eindruck aller bisher gesehenen Felsen, Nadeln, Schluchten etc. hinterlassen.
- Arches NP Bei Courthouse
- Der Arches NP hat vier Sektionen von besonderem Interesse: der Courthouse Tower Bereich, die Windows Sektion, die Sektion des Delicate Arche und schließlich der Bereich Devils Garden, dort wo die meisten Arches sind.
- Im Arches NP gibt es über 2.000 katalogisierte Naturbögen (Arches), von einem Meter (kleinere Öffnungen gelten nicht als Arch) bis zum Landscape Arch mit einer Spannweite von 93 m, der damit der größte ist.
- Ständig werden neue Arches gebildet und alte zerstört. Wasser und Eis, extreme Temperaturen und Verschiebungen unterirdischer Salzschichten sind für die ungewöhnlich geformte Felslandschaft des NP verantwortlich. Solche gewaltigen Kräfte und die hundert Millionen Jahre der Erosion schufen eine Landschaft mit der dichtesten Konzentration von Naturbögen.
- Ab dem Parkplatz Devils Garden beginnt der Fußmarsch zu den einzelnen Arches. Eigentlich ist es schon viel zu spät. Morgens um 6:00 Uhr sollte man hier wandern, wenn die Sonne noch nicht vom Himmel brennt. Jetzt nähert sie sich schon dem Zenit und brennt gnadenlos auf den Trail. Vom Parkplatz bis zum "Double O Arch" sind es einfach 6,8 km. Wir versuchen, wenigstens bis zum "Wall Arch" zu kommen. Auf anfangs flachen Wegen laufen wir zum "Tunnel Arch" und zum "Pine Tree Arch", die in einer interessanten Felsgruppe liegen. Einmal hoch oben mit Durchblick zum Himmel oder zu ebener Erde mit Blick ins Tal oder auf Felswände. Aus den Felsen lassen sich Tiere, Kobolde, Menschen etc. ableiten. Heute sehen wir überall Elefanten, indische, mit den Plattformen und Schirmen.
- Wir überlegen, ob wir umkehren und Morgen ganz früh einen neuen Anlauf nehmen sollen. Wir bleiben hier und laufen weiter im schwieriger werdenden Gelände. Es folgen etliche Steigungen und Schatten ist rar. Dort wo welcher ist, steht oder sitzt bereits ein ermatteter Wanderer. Nach etlichen Stopps erreichen wir den größten Arch, den "Landscape Arch", der es schon wert ist, dass wir die Mühe des Weges nicht gescheut haben.
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- Arches NP Landscape Arch
- Nun soll es auch noch der "Wall Arch" sein. Das Gelände wird noch problematischer, der Weg schmäler und die Steine, über die man steigt, größer. Wenn man dort ist, sieht man ihn im ersten Augenblick überhaupt nicht, denn er ist unscheinbar in einer Wand, ein großes Loch!
- Von hier sollen es noch über 2 km bis zum "Double O Arch" sein. Bruni kann nicht weiter, sie bleibt hier im Schatten beim Wall Arch. Ich versuche mich am Double O. Der Weg wird extrem schwierig. Viele kurze Auf- und Abstiege, felsige Oberflächen mit einigen Höhen und über einen Grat. Kaum Schatten. Die Wasserflasche leert sich schneller. Vom Grat herrliche Ausblicke. Ein letzter Anstieg und vor mir der "Double O Arch", eine kleinere Öffnung in Bodennähe und eine große Ellipse in der Höhe. Wieder das Dilemma, dass man nicht aus der richtigen Entfernung zum Foto kommt. Außerdem steht die Sonne falsch. Ich klettere durch das kleine "O" und dann noch einige Meter höher und bin begeistert. Jetzt liegt der "Double O Arche" in seiner ganzen Schönheit vor mir. Eine wunderbare Öffnung mit einem schönen Durchblick. Es hat sich gelohnt, diesen Arch aufzusuchen.
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- Arches NP Double O Arche
- Zurück auf dem Campground merken wir erneut, dass es uns nicht leicht fällt, in dieser Hitze Tourist zu sein, heute auch noch ohne Mittagessen.
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- Arches NP Balanced Rock
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